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Neurotransmitter

Version vom 19. Juni 2012, 10:15 Uhr von Nicht mehr aktiv :-( (Diskussion | Beiträge)

Englisch: neurotransmitter

1 Definition

Neurotransmitter sind biochemische Stoffe, welche Reize von einer Nervenzelle zu einer anderen Nervenzelle oder Zelle weitergeben, verstärken oder modulieren.

2 Physiologie

In der Synapse einlaufende elektrische Impulse (Aktionspotentiale) veranlassen die Ausschüttung der chemischen Botenstoffe aus ihren Speicherorten, den Vesikeln in den synaptischen Spalt, aus dem sie zu den Rezeptoren des nachgeschalteten Neurons diffundieren. Die Wirkung der Aktionspotenziale wird in chemische Informationen weitergereicht, also umgewandelt und gleichzeitig verstärkt. Die Neurotransmitter werden nach ihrer Ausschüttung schnell enzymatisch inaktiviert und abgebaut.

3 Einteilung

Neurotransmitter können nach sehr vielen verschiedenen Gesichtspunkten eingeteilt werden. Insgesamt handelt es sich um eine chemisch gesehen sehr heterogene Gruppe. Eine gängige Unterteilung ist die Klassifizierung nach ihren chemischen Merkmalen in Monoamine, Peptide und Aminosäuren. Man kann die Neurotransmitter aber auch einfach in kleinmolekulare Substanzen und neuroaktive Peptide unterteilen.

3.1 Monoamine

Zu den Monoaminen bzw. biogenen Aminen zählen unter anderem:

3.2 Neuropeptide

Eine weitere Klasse von Neurotransmittern sind neuroaktiven Peptide, die wiederum in verschiedene Unterklassen eingeteilt werden können.

3.2.1 Opioide

3.2.2 Neurokinine (Tachykinine)

3.2.3 Weitere Neuropeptide

3.3 Aminosäuren

3.4 Andere

siehe auch: NMDA-Rezeptor

4 Weblinks

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