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Neurochirurgie

Version vom 24. Juni 2013, 21:59 Uhr von Nicht mehr aktiv :-( (Diskussion | Beiträge)

Englisch: neurosurgery

1 Definition

Die Neurochirurgie ist eine Disziplin der Medizin, welche in Deutschland weder der Chirurgie noch der Neurologie zugeordnet wird, allerdings Anteile beider Disziplinen besitzt. Es handelt sich um die operative Behandlung von Schädigungen oder Erkrankungen des peripheren oder zentralen Nervensystems.

2 Ausbildung

Die Ausbildung zum Neurochirurgen in Deutschland bedarf einer sechsjährigen Facharztausbildung. Es kann 1 Jahr einer Facharztausbildung zum Chirurgen und/oder 1/2 Jahr einer Facharztausbildung zum Anästhesisten, HNO-Arzt, Augenarzt, Kinderarzt oder Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg angerechnet werden. In den USA beträgt die Dauer der entsprechenden Facharztausbildung sieben Jahre. Während dieser sogenannten residency rotiert man für ein Jahr in anderen chirurgischen Fachrichtungen (sog. internship).

3 Eingriffe

Besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, jedoch auch Berührungsängste bei Patienten gilt Eingriffen am Gehirn. Diese sind in der Regel auch mit besonderen Risiken verbunden. Neurochirurgen operieren jedoch auch zahlreiche andere Arten der Nervenschädigungen bzw. -erkrankungen.

Zu den Eingriffen am Gehirn gehören Operationen bei Tumoren, Blutungen oder Infarkten, sowie bei Schädel-Hirn-Traumen und Gefäßmissbildungen. Auch Abflußstörungen des Liquors (Hydrozephalus) werden durch vorübergehende Drainagen, dauerhafte Ableitungen oder endoskopische Verfahren behandelt.

In speziell eingerichteten Zentren kann auch die Behandlungen von zentralen Bewegungsstörungen durch spezielle navigationsgestützte Stimulationsverfahren erfolgen. Eine ähnliche Navigationstechnik ermöglicht auch die Platzierung von strahlenden Elementen zur gezielten umschrieben wirkenden Hirntumortherapie.

An der Wirbelsäule werden Bandscheibenvorfälle, Wirbelkanalengen, Tumoren (u.a. Streuherde anderer im Körper wachsender Tumoren, Knochentumoren, Bindegewebstumoren, Nervengewebstumoren oder Tumoren der Hirnhäute) durch Entfernung des krankhaften, einengenden Gewebes ggf. im Kombination mit stabilisierenden Maßnahmen operiert.

Die periphere Nervenchirurgie befasst sich mit der Behandlung von Engpasssyndromen (z.B. Karpaltunnelsyndrom, Ulnarisrinnensyndrom, Supinatorlogensyndrom und Tarsaltunnelsyndrom usw.), Tumoren der Nerven, Wiederherstellung der Nervenkontinuität durch Akutversorgung unmittelbar nach Verletzungen oder Transplantationsoperationen.

4 Fachbegriffe

5 Quellen & Weblinks

Diese Seite wurde zuletzt am 25. Juni 2013 um 22:43 Uhr bearbeitet.

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