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Natriumphosphat

Version vom 1. August 2013, 17:27 Uhr von Bettina Beutler (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: Natrium phosphoricum, phosphorsaures Natrium

1 Definition

Natriumphosphat ist das Natriumsalz der Phosphorsäure und kommt unter natürlichen Bedingungen in Mineralwasserquellen vor. Die Substanz wird in der Lebensmittelindustrie als Konservierungsmittel, Säuerungsmittel und Säureregulator eingesetzt. Die Wirkung von Antioxidantien wird durch die komplexbildenden Eigenschaften der Phosphate unterstützt. Außerdem sind sie in der Lage Eiweißstrukturen zu lockern, wodurch diese mehr Wasser binden können.

2 Unterteilung

Je nach der Anzahl der durch Natriumionen substituierten Protonen unterscheidet man Mono- (NaH2PO4), Di- (Na2HPO4), und Trinatriumphosphat (Na3PO4).

3 Herstellung

Natriumphosphat wird aus der Reaktion von Natriumhydroxid (NaOH) und Phosphorsäure (H3PO4) gewonnen.


4 Medizinische Verwendung

In der therapeutischen Medizin werden hyperosmolare Natriumphosphat-Lösungen als salinisches Laxativum zur Behandlung der Obstipation eingesetzt. Die Diagnostik verwendet Natriumphosphat-Salze beispielsweise zur Herstellung von Pufferlösungen (siehe PBS). Des Weiteren wird Natriumphosphat in der Homöopathie als Bestandteil der sogenannten Schüssler-Salze verwendet.

Allgemein gelten Phosphate als unbedenklich. Jedoch wurde ein Abfall des Calciumspiegels und Anstieg des Parathormonspiegels im Blut bei großen Phosphatmengen (1.5g -2.5g am Tag) beobachtet.

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