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Mytilismus

Version vom 12. Februar 2013, 19:39 Uhr von Udo Paulussen (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: Mytilotoxismus, Muschelvergiftung

1 Definition

Als Mytilismus bezeichnet man eine Vergiftung nach dem Verzehr von Muscheln.

2 Hintergrund

Nach dem Verzehr von Mies- oder Pfahlmuscheln (Mytulis edulis) oder seltener durch Austern (Ostrea edulis) werden drei Formen des Mytilismus unterschieden:

2.1 Paralytische Form

Die paralytische Form sind bedingt durch die Neurotoxine im Mytilotoxin oder durch das Saxitoxin. Dieses wird von Dinoflagellaten im Plankton gebildet und reichert sich, nach der Filtration des Plankton durch die Muschel, im Muschelfleisch an. Symptomatisch können sich Halsenge, Kribbelgefühl,. Lähmungen, Ataxie, Sprachstörungen, Mydriasis, sowie eine mitunter lebensbedrohliche Hypothermie zeigen.

2.2 Gastro-intestinale Form

Die gastro-intestinale Form zeigt sich durch Störungen des Magen-Darm-Traktes nach Verzehr nicht mehr frischer Muscheln durch die darin enthaltenen Fäulnisprodukte.

2.3 Allergische Form

Die allergische Form geht meist mit harmlosen Hauterscheinungen einher.

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