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Myofibroblast

Version vom 18. November 2018, 15:32 Uhr von Sybille Geelhaar (Diskussion | Beiträge)

Englisch: Myofibroblast

1 Definition

Myofibroblasten sind ein Zelltyp, der histologisch eine Zwischenform zwischen einem Fibroblasten und einer glatten Muskelzelle repräsentiert.

2 Histologie

Myofibroblasten sind nicht einer bestimmten Zelllinie zuzuordnen, sondern können auf verschiedene Weise entstehen:

Die Myofibroblasten enthalten kontraktile Aktin- und Myosin-Filamente und sind in der Lage, eine Große Menge an Kollagen zu produzieren.

3 Vorkommen

Myofibroblasten finden sich unter anderem im subepithelialen Gewebe der Schleimhaut des Gastrointestinaltrakts und des Urogenitaltrakts. Hier dienen sie in erster Linie der Formgebung des Schleimhautreliefs, zum Beispiel durch die Ausformung der Villi intestinales und Krypten. Im Ovar als Theca externa des Graaf-Follikels, sie unterstützen das Austreibung der Eizelle beim Eisprung.

In einigen Organen (Leber, Niere) sind sie im Rahmen pathologischer Umbauvorgänge bei der Entstehung einer Fibrose beteiligt. Im Rahmen der Wundheilung dienen sie der Produktion von extrazellulären Kollagen-Fasern und der Wundkontraktion.

Diese Seite wurde zuletzt am 18. November 2018 um 15:31 Uhr bearbeitet.

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