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Muskelrelaxation (Physiologie): Unterschied zwischen den Versionen

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Voraussetzung für die Muskelrelaxation ist das Absenken der [[intrazellulär]]en Calciumionenkonzentration auf den Ruhewert (etwa 100 nM) oder eine Herabsetzung der Calciumempfindlichkeit, z.B. durch:
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Voraussetzung für die Muskelrelaxation ist das Absenken der [[zytoplasma]]tischen Calciumionenkonzentration auf den Ruhewert (etwa 100 nM) oder eine Herabsetzung der Calciumempfindlichkeit, z.B. durch:
 
* Hemmung des Ca<sup>2+</sup>-Einstroms (Blockierung der [[Calciumkanal|Calciumkanäle]])
 
* Hemmung des Ca<sup>2+</sup>-Einstroms (Blockierung der [[Calciumkanal|Calciumkanäle]])
* Hemmung der Ca<sup>2+</sup>-Freisetzung
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* Hemmung der Ca<sup>2+</sup>-[[Liberation]] aus dem [[sarkoplasmatisches Retikulum|sarkoplasmatischen Retikulum]] (SER)
* Förderung des Ca<sup>2+</sup>-Ausstroms (Aufnahme in das [[sarkoplasmatisches Retikulum|sarkoplasmatische Retikulum]] oder Export in den [[Extrazellularraum]])
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* Förderung des Ca<sup>2+</sup>-Ausstroms (Aufnahme in das SER oder Export in den [[Extrazellularraum]])
 
Eine herabgesetze Calciumempfindlichkeit kann durch Aktivierung der [[Myosin-Phosphatase]] entstehen (im glatten Muskel).
 
Eine herabgesetze Calciumempfindlichkeit kann durch Aktivierung der [[Myosin-Phosphatase]] entstehen (im glatten Muskel).
 
[[Fachgebiet:Physiologie]]
 
[[Fachgebiet:Physiologie]]
 
[[Tag:Muskel]]
 
[[Tag:Muskel]]
 
[[Tag:Relaxation]]
 
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Version vom 11. November 2017, 10:07 Uhr

1 Definition

In der Physiologie versteht man unter Muskelrelaxation die Entspannung einer Muskelfaser bzw. eines Muskels nach vorangegangener Kontraktion.

2 Physiologie

Voraussetzung für die Muskelrelaxation ist das Absenken der zytoplasmatischen Calciumionenkonzentration auf den Ruhewert (etwa 100 nM) oder eine Herabsetzung der Calciumempfindlichkeit, z.B. durch:

Eine herabgesetze Calciumempfindlichkeit kann durch Aktivierung der Myosin-Phosphatase entstehen (im glatten Muskel).

Fachgebiete: Physiologie

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