Vom 12. bis 28. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Muskarinrezeptor: Unterschied zwischen den Versionen

(Physiologie)
Zeile 15: Zeile 15:
 
* Antagonist = Hemmung der Muskarinrezeptoren: [[parasympatholytisch]]e Wirkung
 
* Antagonist = Hemmung der Muskarinrezeptoren: [[parasympatholytisch]]e Wirkung
  
Man kann 5 Subtypen von Muskarinrezeptoren unterscheiden (M1-M5). Sie haben zwar alle eine Bindungspezifität für [[Acetylcholin]] und werden durch Antagonisten wie [[Atropin]] gehemmt - die von ihnen getriggerten Effekte beschreiten jedoch zwei unterschiedliche [[Second Messenger|Second-Messenger]]-Pfade. M1, M3 und M5 Rezeptoren stimulieren den intrazellulären [[IP3-Signaltransduktion]]s-Metabolismus ([[Gq[http://flexikon.doccheck.com/de/G-Protein?utm_source=www.doccheck.flexikon&utm_medium=web&utm_campaign=DC%2BSearch]]]-gekoppelt), M2 und M4 hemmen die [[Adenylatzyklase]] ([[Gi[http://flexikon.doccheck.com/de/G-Protein?utm_source=www.doccheck.flexikon&utm_medium=web&utm_campaign=DC%2BSearch]]]-gekoppelt). Die verschiedenen Rezeptortypen findet man in unterschiedlichen Zielgeweben:
+
Man kann 5 Subtypen von Muskarinrezeptoren unterscheiden (M1-M5). Sie haben zwar alle eine Bindungspezifität für [[Acetylcholin]] und werden durch Antagonisten wie [[Atropin]] gehemmt - die von ihnen getriggerten Effekte beschreiten jedoch zwei unterschiedliche [[Second Messenger|Second-Messenger]]-Pfade. M1, M3 und M5 Rezeptoren stimulieren den intrazellulären [[IP3-Signaltransduktion]]s-Metabolismus ([[G-Protein|Gq]]-gekoppelt), M2 und M4 hemmen die [[Adenylatzyklase]] ([[G-Protein|Gi]]-gekoppelt). Die verschiedenen Rezeptortypen findet man in unterschiedlichen Zielgeweben:
  
 
* M1 Rezeptoren: Gehirn, vor allem [[Hippocampus]] und [[Cortex]]
 
* M1 Rezeptoren: Gehirn, vor allem [[Hippocampus]] und [[Cortex]]

Version vom 7. November 2016, 11:05 Uhr

Synonyme: Muskarinerge Acetylcholinrezeptoren, mAChR, m-Cholinrezeptoren

1 Definition

Muskarinrezeptoren sind Acetylcholinrezeptoren, die agonistisch durch das Pilzgift Muskarin erregt werden.

2 Physiologie

Muskarinrezeptoren bilden im Gegensatz zu den Nikotinrezeptoren keine Ionenkänale, d.h. die Bindungsstelle für den Neurotransmitter und der ggf. aktivierte Ionenkanal befinden sich nicht im selben Membranprotein. Muskarinrezeptoren entfalten ihre Wirkung über eine Aktivierung der Second Messenger-Systeme. Man bezeichnet sie deshalb auch als metabotrope Rezeptoren. Dieser Rezeptortypus findet sich:

Die durch Muskarinrezeptoren vermittelten Wirkungen sind davon abhängig, ob Agonisten oder Antagonisten am Rezeptor binden:

Man kann 5 Subtypen von Muskarinrezeptoren unterscheiden (M1-M5). Sie haben zwar alle eine Bindungspezifität für Acetylcholin und werden durch Antagonisten wie Atropin gehemmt - die von ihnen getriggerten Effekte beschreiten jedoch zwei unterschiedliche Second-Messenger-Pfade. M1, M3 und M5 Rezeptoren stimulieren den intrazellulären IP3-Signaltransduktions-Metabolismus (Gq-gekoppelt), M2 und M4 hemmen die Adenylatzyklase (Gi-gekoppelt). Die verschiedenen Rezeptortypen findet man in unterschiedlichen Zielgeweben:

Diese Seite wurde zuletzt am 24. April 2021 um 20:16 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

39 Wertungen (4.03 ø)

201.234 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: