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Muskarin: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Muskarin''' ist ein Toxin, das von verschiedenen Pilzarten produziert werden kann. Chemisch handelt es sich um 2-Methyl-3-Hydroxy-5-Trimethyl-Ammoniummetyloxolan. Muskarin kann außer in Fliegenpilzen (Amanita muscaria) auch in Risspilzen oder Trichterlingen in weit höheren Konzentrationen vorkommen. Es wirkt stark [[parasympathikomimetisch]]. Im Falle einer [[Intoxikation]] wirkt [[Atropin]] als [[Antagonist]].
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'''''Englisch''': muscarine''
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'''Muskarin''' ist ein [[Toxin]], das von verschiedenen Pilzarten produziert werden kann. Chemisch handelt es sich um 2-Methyl-3-Hydroxy-5-Trimethyl-Ammoniummetyloxolan.  
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==Vorkommen==
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Muskarin wurde erstmals im [[Fliegenpilz]] (Amanita muscaria) entdeckt und fälschlicherweise für seine Wirkungen verantwortlich gemacht. Es hat sich jedoch gezeigt, dass Muskarin nur in Spuren im Fliegenpilz enthalten ist. Vielmehr findet sich Muskarin in [[Risspilz]]en und [[Trichterling]]en in hohen Konzentrationen.
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==Pharmakologie==
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Muskarin wirkt über Bindung an [[M-Cholinozeptor]]en stark [[parasympathomimetisch]].  
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== Vergiftung ==
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Symptome bei einer Vergiftung sind verstärkter Tränen- und Speichelfluss, [[Diarrhö]] und Schweißausbruch ([[Hyperhidrose]]). Die mittlere [[letal]]e Dosis für einen Erwachsenen wird auf 180 mg geschätzt. Als [[Antidot]] kann [[Atropin]] genutzt werden.
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[[Fachgebiet:Biochemie]]
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[[Fachgebiet:Toxikologie]]
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[[Tag:Muskarinerg]]
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[[Tag:Muskarinisch]]
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[[Tag:Parasympathomimetikum]]

Aktuelle Version vom 15. Dezember 2013, 00:36 Uhr

Englisch: muscarine

1 Definition

Muskarin ist ein Toxin, das von verschiedenen Pilzarten produziert werden kann. Chemisch handelt es sich um 2-Methyl-3-Hydroxy-5-Trimethyl-Ammoniummetyloxolan.

2 Vorkommen

Muskarin wurde erstmals im Fliegenpilz (Amanita muscaria) entdeckt und fälschlicherweise für seine Wirkungen verantwortlich gemacht. Es hat sich jedoch gezeigt, dass Muskarin nur in Spuren im Fliegenpilz enthalten ist. Vielmehr findet sich Muskarin in Risspilzen und Trichterlingen in hohen Konzentrationen.

3 Pharmakologie

Muskarin wirkt über Bindung an M-Cholinozeptoren stark parasympathomimetisch.

4 Vergiftung

Symptome bei einer Vergiftung sind verstärkter Tränen- und Speichelfluss, Diarrhö und Schweißausbruch (Hyperhidrose). Die mittlere letale Dosis für einen Erwachsenen wird auf 180 mg geschätzt. Als Antidot kann Atropin genutzt werden.

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Dezember 2013 um 00:36 Uhr bearbeitet.

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