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Musculus orbitalis

aus DocCheck Flexikon, dem Medizinlexikon zum Mitmachen

Synonym: Müller-Muskel
Englisch: orbitalis muscle

1 Definition

Der Musculus orbitalis ist ein rudimentärer, sympathisch innervierter, glatter Muskel innerhalb der Orbita.

2 Verlauf

Der Musculus orbitalis besteht aus glatter Muskulatur, die in der Periorbita gelegen ist. Er spannt sich quer über die Fissura orbitalis inferior.

3 Innervation

Der Musculus orbitalis wird durch sympathische Fasern aus dem Ganglion cervicale superius innerviert, die unverschaltet durch das Ganglion ciliare ziehen und mit dem Nervus petrosus profundus verlaufen.

4 Funktion

Die genaue Funktion beim Menschen ist aktuell (2019) unbekannt. Vermutet wird, dass bei Kontraktion der Abfluss der Vena ophthalmica inferior behindert wird, sodass der Augapfel nach vorne verschoben wird.

5 Pathologie

Ein Horner-Syndrom verursacht einen Ausfall der sympathischen Innervation des Musculus orbitalis und kann einen Enophthalmus vortäuschen. Dieser Pseudoenophthalmus entsteht jedoch aufgrund einer subtilen Ptosis des Oberlids und Höherstand des Unterlids durch Ausfall des Musculus tarsalis).

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Musculus_orbitalis&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Musculus_orbitalis

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Fachgebiete: Kopf und Hals

Diese Seite wurde zuletzt am 14. September 2019 um 08:44 Uhr bearbeitet.

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