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Mundhöhle

Version vom 27. Februar 2012, 17:14 Uhr von 31.150.3.209 (Diskussion)

Synonym: Cavum oris, Cavitas oris
Englisch: oral cavity



1 Histologie

Die Mundhöhle ist mit der Mundschleimhaut ausgekleidet, einem mehrschichtigen, zum größten Teil unverhornten Plattenepithel, das sich sehr schnell regeneriert (ca. acht bis zehn Tage). In ihm befinden sich Melanozyten, Langerhans-Zellen und Merkel-Zellen. Die unter dem Epithel liegende Lamina propria weist papillenartige Verzahnungen mit dem Epithel oder Verwachsungen mit dem Periost z.B. des Gaumens auf.

2 Klinik

Wenn Mundschleimhautbereiche, die normalerweise nicht verhornt sind, Verhornungen aufweisen, ist das stets krankheitsverdächtig. Ein makroskopischer Hinweis auf Verhornungsanomalien sind die so genannten Leukoplakien, die fakultative Präkanzerosen sind. Das Plattenepithelkarzinom stellt die häufigste maligne Entartung der Schleimhaut dar.

Fachgebiete: Kopf und Hals

Diese Seite wurde zuletzt am 18. November 2020 um 11:10 Uhr bearbeitet.

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