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Mononukleäre Zellen des peripheren Blutes

Version vom 1. Dezember 2016, 17:09 Uhr von Patrick Messner (Diskussion | Beiträge)

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Synonyme: PBMC, Mononukleäre Zellen
Englisch: Peripheral Blood Mononuclear Cell

1 Definition

Unter mononukleäre Zellen des peripheren Blutes, kurz PBMC, versteht man einkernige �����Zellen des Blutes mit rundem Zellkern. Hierzu zählen v.a. Lymphozyten und Monozyten, die wichtige Funktionen im Zuge einer Immunantwort einnehmen.

2 Immunologie

Mononukleäre Zellen des peripheren Blutes werden gerne in der Diagnostik für Infektionen genutzt oder auch zum Nachweis über einen möglichen Impfschutz verwendet. Dabei ist oftmals ein Einblick in die von T-Zellen vermittelte zelluläre Immunreaktion wichtig. T-Zellen sind ein Teil der PBMC und lassen sich durch Expression des Differenzierungsantigens (CD) CD3 definieren und durch die Korezeptoren CD4 und CD8 in Subpopulationen mit unterschiedlichen Funktionen unterteilen. Im Anschluss erfolgt eine antigenspezifische Stimulation von T-Zellen, woraus letztendlich Zytokine quantifiziert werden, um eine Aussage über das Vorkommen von antigenspezifischen T-Zellen (in der Regel sind es Gedächtnis-T-Zellen) zu treffen, sodass im Idealfall sogar Aussagen über einen möglichen Impfschutz getätigt werden kann.

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