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Mononukleäre Zellen des peripheren Blutes: Unterschied zwischen den Versionen

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Unter '''mononukleäre Zellen des peripheren Blutes''', kurz '''PBMC''', versteht man einkernige �����[[Zelle]]n des [[Blut]]es mit rundem [[Zellkern]]. Hierzu zählen v.a. [[Lymphozyt]]en und [[Monozyt]]en, die wichtige Funktionen im Zuge einer [[Immunantwort]] einnehmen.
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Unter '''mononukleären Zellen des peripheren Blutes''', kurz '''PBMC''', versteht man einkernige [[Zelle]]n des [[Blut]]es mit rundem [[Zellkern]]. Hierzu zählen v.a. [[Lymphozyt]]en und [[Monozyt]]en, die wichtige Funktionen im Zuge einer [[Immunantwort]] einnehmen.
  
 
==Immunologie==
 
==Immunologie==
Mononukleäre Zellen des peripheren Blutes werden gerne in der [[Diagnostik]] für [[Infektion]]en genutzt oder auch zum Nachweis über einen möglichen [[Impfschutz]] verwendet. Dabei ist oftmals ein Einblick in die von [[T-Zelle]]n vermittelte zelluläre Immunreaktion wichtig. T-Zellen sind ein Teil der PBMC und lassen sich durch Expression des Differenzierungsantigens ([[CD]]) [[CD3]] definieren und durch die Korezeptoren [[CD4]] und [[CD8]] in Subpopulationen mit unterschiedlichen Funktionen unterteilen. Im Anschluss erfolgt eine antigenspezifische Stimulation von T-Zellen, woraus letztendlich [[Zytokin]]e quantifiziert werden, um eine Aussage über das Vorkommen von antigenspezifischen T-Zellen (in der Regel sind es Gedächtnis-T-Zellen) zu treffen, sodass im Idealfall sogar Aussagen über einen möglichen Impfschutz getätigt werden kann.
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Mononukleäre Zellen des peripheren Blutes werden gerne zur [[Diagnostik]] von [[Infektion]]en oder zum Nachweis eines möglichen [[Impfung|Impfschutz]]es verwendet. Dabei ist oftmals ein Einblick in die von [[T-Zelle]]n vermittelte zelluläre Immunreaktion wichtig. T-Zellen sind ein Teil der PBMC und durch das [[Cluster of Differentiation|Differenzierungsantigen]] [[CD3]] charakterisiert. Sie lassen durch die Korezeptoren [[CD4]] und [[CD8]] weiter in Subpopulationen mit unterschiedlichen Funktionen unterteilen.  
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Wenn man T-Zellen antigenspezifisch stimuliert, schütten sie [[Zytokin]]e aus, die quantifiziert werden können. Damit ist eine Aussage über das Vorkommen von antigenspezifischen T-Zellen (in der Regel sind es Gedächtnis-T-Zellen) möglich, sodass im Idealfall ein möglicher Impfschutz nachgewiesen werden kann.
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Fachgebiet:Immunologie]]
 
[[Fachgebiet:Immunologie]]

Aktuelle Version vom 1. Dezember 2016, 17:24 Uhr

Synonyme: PBMC, Mononukleäre Zellen
Englisch: peripheral blood mononuclear cell

1 Definition

Unter mononukleären Zellen des peripheren Blutes, kurz PBMC, versteht man einkernige Zellen des Blutes mit rundem Zellkern. Hierzu zählen v.a. Lymphozyten und Monozyten, die wichtige Funktionen im Zuge einer Immunantwort einnehmen.

2 Immunologie

Mononukleäre Zellen des peripheren Blutes werden gerne zur Diagnostik von Infektionen oder zum Nachweis eines möglichen Impfschutzes verwendet. Dabei ist oftmals ein Einblick in die von T-Zellen vermittelte zelluläre Immunreaktion wichtig. T-Zellen sind ein Teil der PBMC und durch das Differenzierungsantigen CD3 charakterisiert. Sie lassen durch die Korezeptoren CD4 und CD8 weiter in Subpopulationen mit unterschiedlichen Funktionen unterteilen.

Wenn man T-Zellen antigenspezifisch stimuliert, schütten sie Zytokine aus, die quantifiziert werden können. Damit ist eine Aussage über das Vorkommen von antigenspezifischen T-Zellen (in der Regel sind es Gedächtnis-T-Zellen) möglich, sodass im Idealfall ein möglicher Impfschutz nachgewiesen werden kann.

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