Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Mineralokortikoidrezeptor: Unterschied zwischen den Versionen

(Molekulare Mechnismen)
Zeile 9: Zeile 9:
  
 
==Molekulare Mechnismen==  
 
==Molekulare Mechnismen==  
Durch Aktivierung des Mineralkortikoidrezeptors kommt es zu einer erhöhten Expression der Serum- und Glukortikoid-induzierbaren-Kinase (SGK). Diese Kinase sorgt im Folgenden dafür, dass die Ubiquitinligase "Nedd4-2" phosphoryliert und damit inaktiviert wird. Daraus ergibt sich eine verminderte Ubiquitinierung der [[ENaC]], des [[ROMK]] und der [[Natrium-Kalium-ATPase]] und schützt die Moleküle damit vor ihrem Abbau.
+
Durch Aktivierung des Mineralkortikoidrezeptors kommt es zu einer erhöhten Expression der Serum- und Glukortikoid-induzierbaren-Kinase (SGK). Diese Kinase sorgt im Folgenden dafür, dass die Ubiquitinligase "Nedd4-2" phosphoryliert und damit inaktiviert wird. Daraus ergibt sich eine verminderte Ubiquitinierung des [[ENaC]], des [[ROMK]] und der [[Natrium-Kalium-ATPase]] und schützt die Moleküle damit vor ihrem Abbau.
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Tag:Aldosteron]]
 
[[Tag:Aldosteron]]
 
[[Tag:Kernrezeptor]]
 
[[Tag:Kernrezeptor]]
 
[[Tag:Mineralkortikoid]]
 
[[Tag:Mineralkortikoid]]

Version vom 6. Dezember 2018, 00:46 Uhr

Synonyme: Aldosteronrezeptor, Aldosteron-Rezeptor, NR3C2
Englisch: mineralocorticoid receptor

1 Definition

Der Mineralokortikoidrezeptor, kurz MR, ist ein zytosolischer intrazellulärer bzw. nukleärer Rezeptor, der durch die Bindung an die Steroidhormone Aldosteron oder Cortisol aktiviert wird. Er wirkt als Transkriptionsfaktor.

2 Biochemie

Der Mineralokortikoidrezeptor ist das 2. Mitglied der Gruppe C der Unterfamilie 3 der Kernrezeptoren (NR3C2). Das Protein wird durch das NR3C2-Gen kodiert, das auf Chromosom 4 an der Position 4q31.1-31.2 lokalisiert ist.

3 Molekulare Mechnismen

Durch Aktivierung des Mineralkortikoidrezeptors kommt es zu einer erhöhten Expression der Serum- und Glukortikoid-induzierbaren-Kinase (SGK). Diese Kinase sorgt im Folgenden dafür, dass die Ubiquitinligase "Nedd4-2" phosphoryliert und damit inaktiviert wird. Daraus ergibt sich eine verminderte Ubiquitinierung des ENaC, des ROMK und der Natrium-Kalium-ATPase und schützt die Moleküle damit vor ihrem Abbau.

Diese Seite wurde zuletzt am 6. Dezember 2018 um 18:28 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

2 Wertungen (2.5 ø)

9.774 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: