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Metabolisches Syndrom

Version vom 26. April 2018, 11:44 Uhr von Maximilian Ganz (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: Syndrom X, Insulinresistenzsyndrom, IRS, "tödliches Quartett"

1 Definition

Der Begriff Metabolisches Syndrom bezeichnet die Kombination von gestörtem Kohlenhydratstoffwechsel (Insulinresistenz), Hypertonie, Dyslipoproteinämie (Erhöhung der VLDL- bei gleichzeitiger Erniedrigung der HDL-Lipoproteine) und abdomineller (stammbetonter) Adipositas.

2 Pathophysiologie

Der dem metabolischen Syndrom wahrscheinlich zugrunde liegende Defekt ist eine periphere Insulinresistenz und die damit verbundene chronische Hyperinsulinämie. Das metabolische Syndrom wird als Vorstufe des Diabetes mellitus Typ 2 (Prädiabetes) angesehen.

3 Diagnose

Nach den ATP-III-Kriterien wird die Diagnose eines metabolischen Syndroms gestellt, wenn mindestens drei der folgenden fünf Komponenten vorliegen:

  • Abdominale Fettgewebsvermehrung mit androider Fettverteilung (Taillenumfang > 94 cm bei Männern, > 80 cm bei Frauen)
  • Nüchtern-Triglyceride von mindestens 150 mg/dl (>1,7 mmol/L)
  • HDL-Fraktion von unter
    • 50 mg/dl (< 1,29 mmol/L) (bei Frauen)
    • 40 mg/dl (<1,04 mmol/L) (bei Männern)
  • Systemarterieller Blutdruck von mindestens 130/85 mmHg
  • Nüchternblutzucker von mindestens 110 mg/dl (>6 mmol/L)

4 Risikofaktoren

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Juni 2019 um 17:51 Uhr bearbeitet.

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