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Membranpotential

Version vom 8. November 2006, 18:21 Uhr von Emrah Hircin (Diskussion | Beiträge)

Das Membranpotential ist eine elektrische Spannung, die auftritt, wenn eine Membran verschieden konzentrierte Elektrolytlösungen voneinander trennt oder wenn sie für die Ionen eines Elektrolyten eine verschiedene Durchlässigkeit besitzt (semipermabel).

In erregbaren Zellen des menschlichen Körpers (z.B. Muskelfasern, Neurone) besteht extrazellulär ein hoher Gehalt an Natriumionen, während intrazellulär ein sehr geringer Gehalt an Natriumionen besteht. Dadurch entsteht auf das Zellinnere bezogen ein negatives Membranpotential. Das negative Membranpotential wird durch die membranständige Natrium-Kalium-ATPase aufrecht erhalten.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 26. März 2018 um 14:34 Uhr bearbeitet.

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