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Membranpotential: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 26. April 2008, 15:57 Uhr

Synonym: Membranpotenzial, Transmembranpotenzial
Englisch: membrane potential

1 Definition

Das Membranpotential ist eine elektrische Potentialdifferenz (Spannung), die zwischen der Außen- und Innenseite einer Zellmembran besteht.

2 Physiologie

Ein Membranpotential tritt auf, wenn verschieden konzentrierte Elektrolytlösungen von einer Membran voneinander getrennt werden und die Membran eine Leitfähigkeit für die Ionen der Elektrolytlösung besitzt .

In erregbaren Zellen des menschlichen Körpers (z.B. Muskelfasern, Neurone) besteht extrazellulär ein hoher Gehalt an Natriumionen, während intrazellulär ein sehr geringer Gehalt an Natriumionen besteht. Dadurch entsteht auf das Zellinnere bezogen ein negatives Membranpotential. Das negative Membranpotential wird durch die membranständige Natrium-Kalium-ATPase aufrecht erhalten.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 8. November 2006 um 19:52 Uhr bearbeitet.

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