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Ein Membranpotential tritt auf, wenn verschieden konzentrierte [[Elektrolyt]]lösungen von einer [[Membran]] voneinander getrennt werden und die Membran eine Leitfähigkeit für die [[Ion]]en der  Elektrolytlösung besitzt .
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Ein Membranpotential tritt auf, wenn verschieden konzentrierte [[Elektrolyt]]lösungen von einer [[Membran]] voneinander getrennt werden und die Membran eine Leitfähigkeit für die [[Ion]]en der  Elektrolytlösung besitzt.
  
 
In erregbaren Zellen des menschlichen Körpers (z.B. [[Muskelfaser]]n, [[Neuron]]e) besteht [[extrazellulär]] ein hoher Gehalt an [[Natrium]]ionen, während [[intrazellulär]] ein sehr geringer Gehalt an Natriumionen besteht. Dadurch entsteht auf das Zellinnere bezogen ein negatives Membranpotential. Es wird durch die membranständige [[Natrium-Kalium-ATPase]] aufrecht erhalten.
 
In erregbaren Zellen des menschlichen Körpers (z.B. [[Muskelfaser]]n, [[Neuron]]e) besteht [[extrazellulär]] ein hoher Gehalt an [[Natrium]]ionen, während [[intrazellulär]] ein sehr geringer Gehalt an Natriumionen besteht. Dadurch entsteht auf das Zellinnere bezogen ein negatives Membranpotential. Es wird durch die membranständige [[Natrium-Kalium-ATPase]] aufrecht erhalten.
  
Das Ruhemembranpotential - gemessen zwischen negativ geladenem [[Zytosol]] und extrazellulärem Umfeld über die Membran - ist je nach Zelltyp unterschiedlichen und liegt zwischen −100 und −50 [[Volt|mV]], bei den meisten [[Nervenzelle]]n bei etwa −70 mV.
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Das [[Ruhemembranpotential]] - gemessen zwischen negativ geladenem [[Zytosol]] und extrazellulärem Umfeld über die Membran - ist je nach Zelltyp unterschiedlichen und liegt zwischen -100 und -50 [[Volt|mV]], bei den meisten [[Nervenzelle]]n bei etwa -70 mV.
 
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Aktuelle Version vom 26. März 2018, 15:34 Uhr

Synonym: Membranpotenzial, Transmembranpotenzial
Englisch: membrane potential

1 Definition

Das Membranpotential ist eine elektrische Potentialdifferenz (Spannung), die zwischen der Außen- und Innenseite einer Zellmembran besteht.

2 Physiologie

Ein Membranpotential tritt auf, wenn verschieden konzentrierte Elektrolytlösungen von einer Membran voneinander getrennt werden und die Membran eine Leitfähigkeit für die Ionen der Elektrolytlösung besitzt.

In erregbaren Zellen des menschlichen Körpers (z.B. Muskelfasern, Neurone) besteht extrazellulär ein hoher Gehalt an Natriumionen, während intrazellulär ein sehr geringer Gehalt an Natriumionen besteht. Dadurch entsteht auf das Zellinnere bezogen ein negatives Membranpotential. Es wird durch die membranständige Natrium-Kalium-ATPase aufrecht erhalten.

Das Ruhemembranpotential - gemessen zwischen negativ geladenem Zytosol und extrazellulärem Umfeld über die Membran - ist je nach Zelltyp unterschiedlichen und liegt zwischen -100 und -50 mV, bei den meisten Nervenzellen bei etwa -70 mV.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 8. November 2006 um 19:52 Uhr bearbeitet.

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