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Melanozyten-stimulierendes Hormon: Unterschied zwischen den Versionen

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Afamelanotid ist in Deutschland zur Behandlung der [[Erythropoetische Protoporphyrie|erythropoetischen Protoporphyrie]] (EPP) zugelassen.
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Tag:Melanotropin]]
 
[[Tag:Melanotropin]]

Version vom 27. Januar 2017, 17:26 Uhr

Abkürzung: MSH
Synonyme: Melanotropin
Englisch: melanocyte-stimulating hormone

1 Definition

Als Melanozyten-stimulierende Hormone (MSH) bezeichnet man eine Gruppe von immunregulatorischen Peptidhormonen. MSH wird in kortikotropen Zellen der Adenohypophyse und in der Haut produziert.

2 Biochemie

Man unterscheidet beim Menschen drei Formen des Melanotropins, die sich in ihrer Aminosäuresequenz unterscheiden:

Die für die Pigmentierung entscheidende Form ist das α-MSH.

3 Funktion

4 Klinik

Für therapeutische Zwecke sind synthetische MSH-Analoga entwickelt worden. Dazu zählen u.a.:

Afamelanotid ist in Deutschland zur Behandlung der erythropoetischen Protoporphyrie (EPP) zugelassen.

Tags:

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 23. März 2018 um 09:58 Uhr bearbeitet.

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