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Medikation: Unterschied zwischen den Versionen

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''Synonym'': Arzneimittelgabe<BR>
 
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''Synonym'': Arzneimitteltherapie, Arzneimittelbehandlung, Arzneimittelgabe
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==Indikation==
 
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Die [[Indikation]] für die Gabe eines Medikamentes legt der Arzt fest. es richtet sich nach der [[Erkrankung]] des Patienten und welche Beschwerden therapiert, also behandelt, werden sollen.
 
Die [[Indikation]] für die Gabe eines Medikamentes legt der Arzt fest. es richtet sich nach der [[Erkrankung]] des Patienten und welche Beschwerden therapiert, also behandelt, werden sollen.
  
 
==Aufklärung des Patienten==
 
==Aufklärung des Patienten==
 
 
Wichtig, um eine optimale Wirkung der Medikamente zu erzielen, ist die Aufklärung des Patienten. Nur wenn dieser versteht, warum er ein Medikament bekommt und wenn er weiß, wie er es einnehmen muss, besteht die Chance, dass es richtig eingenommen wird und seine Wirkung erzielen kann.
 
Wichtig, um eine optimale Wirkung der Medikamente zu erzielen, ist die Aufklärung des Patienten. Nur wenn dieser versteht, warum er ein Medikament bekommt und wenn er weiß, wie er es einnehmen muss, besteht die Chance, dass es richtig eingenommen wird und seine Wirkung erzielen kann.
 
Bei Patienten mit geringer [[Compliance]] muss dafür gesorgt werden, dass betreuende Personen oder Angehörige die Medikamenteneinnahme überwachen, um eine richtige Medikamenteneinnahme zu gewährleisten.
 
Bei Patienten mit geringer [[Compliance]] muss dafür gesorgt werden, dass betreuende Personen oder Angehörige die Medikamenteneinnahme überwachen, um eine richtige Medikamenteneinnahme zu gewährleisten.
  
 
==Dauer==
 
==Dauer==
 
 
Wie lang ein Medikament verabreicht wird, richtet sich nach der zu behandelnden Erkrankung.  
 
Wie lang ein Medikament verabreicht wird, richtet sich nach der zu behandelnden Erkrankung.  
 
Es gibt Medikamente, welche nur kurzzeitig gegeben werden wie z.B. [[Antibiotika]] oder [[Chemotherapeutikum|Chemotherapeutika]], also Medikamente im Rahmen einer [[Tumortherapie]].  
 
Es gibt Medikamente, welche nur kurzzeitig gegeben werden wie z.B. [[Antibiotika]] oder [[Chemotherapeutikum|Chemotherapeutika]], also Medikamente im Rahmen einer [[Tumortherapie]].  
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Daneben gibt es Medikamente, welche der Patient dauerhaft einnehmen muss. Hierzu gehören unter anderem [[Antihypertensiva]], also blutdrucksenkende Medikamente.
 
Daneben gibt es Medikamente, welche der Patient dauerhaft einnehmen muss. Hierzu gehören unter anderem [[Antihypertensiva]], also blutdrucksenkende Medikamente.
 
Dazwischen gibt es eine Bandbreite von Medikamenten, die der Patient zwar über einen längeren bzw. langen Zeitraum, aber nicht zwangsläufig lebenslang nehmen muss. Hierzu gehören zum Beispiel [[Antidepressiva]] (Medikamente gegen [[Depression]]), [[Antiepileptika]] (Medikamente gegen epileptische Anfälle), [[Fettsenker]] und [[Vitaminpräparate]].
 
Dazwischen gibt es eine Bandbreite von Medikamenten, die der Patient zwar über einen längeren bzw. langen Zeitraum, aber nicht zwangsläufig lebenslang nehmen muss. Hierzu gehören zum Beispiel [[Antidepressiva]] (Medikamente gegen [[Depression]]), [[Antiepileptika]] (Medikamente gegen epileptische Anfälle), [[Fettsenker]] und [[Vitaminpräparate]].
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==Entscheidungskriterien==
 
==Entscheidungskriterien==
 
Eine Reihe von Entscheidungskriterien fließen bei der Wahl des geeigneten Medikamentes mit ein. Hierzu gehören:
 
Eine Reihe von Entscheidungskriterien fließen bei der Wahl des geeigneten Medikamentes mit ein. Hierzu gehören:
*[[Vorerkrankung]]en
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* [[Vorerkrankung]]en
*[[Symptom]]e und deren Ausprägung sowie Art der Erkrankung
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* [[Symptom]]e und deren Ausprägung sowie Art der Erkrankung
*[[Allergie]]n
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* [[Allergie]]n
*bereits einzunehmende Medikamente
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* [[Vormedikation]]
*[[Compliance]] des Patienten
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* [[Compliance]] des Patienten
*Zustand des Patienten (wach, [[komatös]], [[Schluckstörung]] u.ä.)
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* Zustand des Patienten (wach, [[komatös]], [[Schluckstörung]] u.ä.)
  
 
==Arten==
 
==Arten==
 
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Medikation kann auf unterschiedlichen [[Applikationsweg]]en erfolgen. Arzneimittel können  [[oral]], [[topisch]]e oder [[parenteral]] gegeben werden.
Medikation kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Es gibt die [[Tablette]]nform, die lokale Applikation, Infusionen oder Applikation mittels einer Spritze.
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[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
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[[Tag:Arzneimittelgabe]]
==Tabletten==
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[[Tag:Arzneimitteltherapie]]
 
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[[Tag:Medikation]]
Die meisten Arzneimittel liegen in Tablettenform vor. Diese müssen vom Patienten im ganzen geschluckt oder nach Auflösung in Wasser eingenommen werden.
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==Infusion==
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Bestimmte Medikamente gibt es nicht in Tablettenform. Um sie dem Patienten dennoch zuzuführen, verabreicht man sie als Infusion. Auch Flüssigkeiten und [[Blutkonserve]]n werden so verabreicht.
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==lokale Applikation==
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Als lokale Applikationen versteht man die Verabreichung der Medikamente als Salbe oder in Form von Umschlägen.
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==Spritzen==
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Manche Medikamente können gespritzt werden. Dies geschieht entweder in eine [[Vene]], in die [[Haut]] oder in die [[Muskulatur]].
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Version vom 15. Juli 2014, 16:54 Uhr

Synonym: Arzneimittelgabe
Englisch: medication

1 Definition

Unter der Medikation versteht man das Verabreichen von Medikamenten.

2 Indikation

Die Indikation für die Gabe eines Medikamentes legt der Arzt fest. es richtet sich nach der Erkrankung des Patienten und welche Beschwerden therapiert, also behandelt, werden sollen.

3 Aufklärung des Patienten

Wichtig, um eine optimale Wirkung der Medikamente zu erzielen, ist die Aufklärung des Patienten. Nur wenn dieser versteht, warum er ein Medikament bekommt und wenn er weiß, wie er es einnehmen muss, besteht die Chance, dass es richtig eingenommen wird und seine Wirkung erzielen kann. Bei Patienten mit geringer Compliance muss dafür gesorgt werden, dass betreuende Personen oder Angehörige die Medikamenteneinnahme überwachen, um eine richtige Medikamenteneinnahme zu gewährleisten.

4 Dauer

Wie lang ein Medikament verabreicht wird, richtet sich nach der zu behandelnden Erkrankung. Es gibt Medikamente, welche nur kurzzeitig gegeben werden wie z.B. Antibiotika oder Chemotherapeutika, also Medikamente im Rahmen einer Tumortherapie.

Daneben gibt es Medikamente, welche der Patient dauerhaft einnehmen muss. Hierzu gehören unter anderem Antihypertensiva, also blutdrucksenkende Medikamente. Dazwischen gibt es eine Bandbreite von Medikamenten, die der Patient zwar über einen längeren bzw. langen Zeitraum, aber nicht zwangsläufig lebenslang nehmen muss. Hierzu gehören zum Beispiel Antidepressiva (Medikamente gegen Depression), Antiepileptika (Medikamente gegen epileptische Anfälle), Fettsenker und Vitaminpräparate.

Wichtig dabei ist, immer wieder zu kontrollieren, ob und wie das Medikament beim Patienten noch wirkt.

5 Entscheidungskriterien

Eine Reihe von Entscheidungskriterien fließen bei der Wahl des geeigneten Medikamentes mit ein. Hierzu gehören:

6 Arten

Medikation kann auf unterschiedlichen Applikationswegen erfolgen. Arzneimittel können oral, topische oder parenteral gegeben werden.

Diese Seite wurde zuletzt am 2. März 2018 um 15:32 Uhr bearbeitet.

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