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Marsupialisation

Version vom 24. März 2011, 15:12 Uhr von Sebastian Merz (Diskussion | Beiträge)

von lateinisch: marsupium - Tasche
Englisch: marsupialization

1 Definition

Die Marsupialisation ist eine chirurgische Technik, die zur Therapie von Zysten eingesetzt wird.

2 Vorgehen

Bei der Marsupialisation wird die Zyste durch eine Inzision eröffnet. Danach wird die offen liegende Zystenwand mit einer Naht umlaufend am umgebenden Gewebe fixiert, so dass der verbliebene Zystenbalg eine zugängliche Tasche bildet. Auf diese Weise wird eine kontinuierliche Drainage der Zyste erreicht.

3 Einsatz

Die Marsupialisation wird vor allem dann eingesetzt, wenn eine vollständige Entfernung des Zystensacks (Zystektomie) nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. Man verwendet sie zum Beispiel zur Therapie von Bartolin-Zysten.

Tags:

Fachgebiete: Allgemeine Chirurgie

Diese Seite wurde zuletzt am 24. März 2011 um 15:12 Uhr bearbeitet.

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