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Marsupialisation

Version vom 18. April 2018, 21:35 Uhr von Dr. med. univ. Marlene Ploder (Diskussion | Beiträge)

von lateinisch: marsupium - Tasche
Englisch: marsupialization

1 Definition

Die Marsupialisation ist eine chirurgische Technik, die zur Therapie von Zysten eingesetzt wird.

2 Vorgehen

Bei der Marsupialisation wird die Zyste durch eine Inzision eröffnet. Danach wird die offen liegende Zystenwand mit einer Naht umlaufend am umgebenden Gewebe fixiert, so dass der verbliebene Zystenbalg eine zugängliche Tasche bildet. Auf diese Weise wird eine kontinuierliche Drainage der Zyste erreicht.

3 Einsatz

Die Marsupialisation wird vor allem dann eingesetzt, wenn eine vollständige Entfernung des Zystensacks (Zystektomie) nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. Man verwendet sie zum Beispiel zur Therapie von Bartholin-Zysten.

Tags:

Fachgebiete: Allgemeine Chirurgie

Diese Seite wurde zuletzt am 18. April 2018 um 21:35 Uhr bearbeitet.

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