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Markscheide

Version vom 12. September 2012, 17:12 Uhr von Bettina Beutler (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Myelinscheide

1 Definition

Die Markscheide ist eine aus Myelin bestehende, mehrschichtige Struktur, die eine im Zentrum sitzende Nervenfaser (Axon) spiralförmig umschließt - etwa so wie eine Rolle Tesafilm das Plastikröhrchen.

2 Biochemie

Die Mark- bzw. Myelinscheide besteht aus Sphingomyelin, das durch eine Verbindung des zweiwertigen Alkohols Sphingosin mit zwei Fettsäuren, Phosphat und Cholin entsteht. Es handelt sich um ein Lipid.

3 Hintergrund

Die Markscheide wird im peripheren Nervensystem durch Ausstülpungen der Schwann-Zellen, im zentralen Nervensystem durch Oligodendrozyten gebildet.

Die von Markscheiden umgebenen Nervenfasern werden als "markhaltige Nervenfasern" bezeichnet. Die Markscheide hat 2 wichtige Funktionen:

  1. Ernährung und Schutz der Nervenfaser
  2. Bioelektrische Isolation und Beschleunigung der Erregungsleitung

Diese Seite wurde zuletzt am 14. April 2021 um 22:22 Uhr bearbeitet.

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