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Magentumor (Katze): Unterschied zwischen den Versionen

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Meist handelt es sich um [[Lymphosarkom (Katze)|Lymphosarkome]], seltener um [[Adenokarzinom (Katze)|Adenokarzinome]], [[Mastzelltumor (Katze)|Mastzelltumore]], [[Sarkom (Katze)|Sarkome]] oder [[Adenom (Katze)|Adenome]]. Magentumore treten bei der Katze deutlich seltener auf als beim [[Hund]].
  
 
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Eine [[Verdachtsdiagnose]] wird häufig anhand der [[Anamnese (Veterinärmedizin)|Anamnese]] und einer [[sonographisch]]en Untersuchung des [[Abdomen (Veterinärmedizin)|Abdomens]] gestellt. Im Ultraschall ist typischerweise eine unregelmäßige [[Lumen|luminal]]e Oberfläche des Magens erkennbar.  
  
Die [[Diagnose]] kann in der Regel mithilfe einer [[Gastroskopie]] und [[Biopsie]]entnahme gesichert werden. Es ist darauf zu achten, die Biopsie genügend tief und von repräsentativen Stellen (am Rande der [[Läsion]]en) entnommen werden.
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Die [[Diagnose]] wird in der Regel mithilfe einer [[Gastroskopie]] und [[Biopsie]]entnahme gesichert. Die Biopsie genügend sollte ausreichend tief und von repräsentativen Stellen (am Rande der [[Läsion]]en) entnommen werden.
  
 
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[[Benigne]] Tumore sind eventuell für einen [[operativ]]en Eingriff zugänglich. Bei bösartigen Tumoren mindern das [[infiltrativ]]e Tumorwachstum und eine hohe [[Metastasierung]]srate meist den Erfolg eines [[chirurgisch]]en Vorgehens.  
 
[[Benigne]] Tumore sind eventuell für einen [[operativ]]en Eingriff zugänglich. Bei bösartigen Tumoren mindern das [[infiltrativ]]e Tumorwachstum und eine hohe [[Metastasierung]]srate meist den Erfolg eines [[chirurgisch]]en Vorgehens.  
  
Bei Mastzelltumoren oder Lymphosarkome kann eine [[Chemotherapie]] in Erwägung gezogen werden. Adenokarzinome sprechen in der Regel nicht auf eine solche [[Behandlung]] an.
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Bei Mastzelltumoren oder Lymphosarkomen kann man eine [[Chemotherapie]] in Erwägung ziehen. Adenokarzinome sprechen in der Regel nicht auf eine zytoststische [[Behandlung]] an.
  
 
==Prognose==
 
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Aktuelle Version vom 8. März 2021, 13:17 Uhr

1 Definition

Als Magentumor bezeichnet man verschiedene Neoplasien des Magens bei der Katze.

2 Ätiologie

Meist handelt es sich um Lymphosarkome, seltener um Adenokarzinome, Mastzelltumore, Sarkome oder Adenome. Magentumore treten bei der Katze deutlich seltener auf als beim Hund.

3 Klinik

Die Patienten zeigen in der Regel chronisches Erbrechen und Gewichtsverlust.

4 Diagnostik

Eine Verdachtsdiagnose wird häufig anhand der Anamnese und einer sonographischen Untersuchung des Abdomens gestellt. Im Ultraschall ist typischerweise eine unregelmäßige luminale Oberfläche des Magens erkennbar.

Die Diagnose wird in der Regel mithilfe einer Gastroskopie und Biopsieentnahme gesichert. Die Biopsie genügend sollte ausreichend tief und von repräsentativen Stellen (am Rande der Läsionen) entnommen werden.

5 Therapie

Benigne Tumore sind eventuell für einen operativen Eingriff zugänglich. Bei bösartigen Tumoren mindern das infiltrative Tumorwachstum und eine hohe Metastasierungsrate meist den Erfolg eines chirurgischen Vorgehens.

Bei Mastzelltumoren oder Lymphosarkomen kann man eine Chemotherapie in Erwägung ziehen. Adenokarzinome sprechen in der Regel nicht auf eine zytoststische Behandlung an.

6 Prognose

Magentumore, insbesondere bösartige Neoplasien, haben eine schlechte Prognose.

7 Quellen

Schmidt V, Horzinek MC (Begr.), Lutz H, Kohn B, Forterre F (Hrsg.). 2015. Krankheiten der Katze. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Enke Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG. ISBN: 978-3-8304-1242-7.

Fachgebiete: Veterinärmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 8. März 2021 um 13:09 Uhr bearbeitet.

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