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Lysergid

Version vom 5. August 2011, 15:17 Uhr von Sebastian Merz (Diskussion | Beiträge)

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Synonyme: Lysergamid, D-Lysergsäurediäthylamid
Abkürzung: LSD
Englisch: lysergide

1 Definition

Lysergid ist ein synthetisches Halluzinogen und ein illegales Betäubungsmittel. Es ist ein Derivat der Lysergsäure, die natürlicherweise im Mutterkorn vorkommt.

2 Strukturformel

300px-LSD structural formulae v.1.png

3 Wirkungsweise

Bei Lysergid handelt es sich um einen Serotonin-Antagonisten, der postsynaptische Rezeptoren blockiert. Die Wirkung kann bereits nach 10 Minuten oder erst 3 Stunden nach Einnahme einsetzen. Die Stärke und Dauer der Wirkung ist von der jeweiligen Konstituion abhängig. Die Halbwertszeit im menschlichen Körper liegt bei 175 Minuten.

4 Symptome

Der Konsum von LSD bewirkt eine vielzahl von unterschiedlichen Symptomen. Diese können sowohl sympatisch als auch parasympatisch sein. Hierzu gehören u.a.:

Desweiteren kann es spirituelle und psychologische Symptome hervorrufen.

5 Anwendung

In den 1950er Jahren wurde LSD als Psycholytikum zur Therapie von Neurosen eingesetzt. In den 1980er wurde es als illegale Partydroge modern. 2007 wurde es in einer Studie zur Therapie von Krebs im Endstadium getestet.

Fachgebiete: Toxikologie

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