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Lymphozytäre Choriomeningitis

Version vom 17. Februar 2019, 18:19 Uhr von Leonard Richter (Diskussion | Beiträge)

Armstrong-Krankheit nach Charles Armstrong (1934)

1 Übersicht

Es handelt sich um eine durch das LCM-Virus verursachte virale Zoonose. Damit wird die Erkrankung nicht durch Menschen, sondern allein durch Tier, meist Nager und Mäuse, übertragen. Die meisten Betroffenen sind Tierpfleger oder Laborpersonal.

2 Klinik

Die Symptomatik tritt nach circa 6-20 Tagen Inkubationszeit in Erscheinung. Die Erkrankung verläuft in etwa ein Drittel der betroffenen asymptomatisch. Klinisch Auffällige zeigen zumeist grippale Symptome, die sich zu einer viralen Meningitis entwickeln können.

Als Problematisch stellt sich auch eine in utero Infektion während der Schwangerschaft, die abhängig vom Zeitpunkt der Infektion zu einem Abort (1. Trimenon) oder zu einem Hydrocephalus führen kann.

3 Diagnostik

Zum Nachweis des Erregers bietet sich am besten Liquorbiopsie an. Hierbei lassen sich stark erhöhte Leukozyten-Werte manifestieren. Die Liquorglukose-Werte sind im Gegensatz dazu deutlich vermindert.

Fachgebiete: Infektiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Februar 2019 um 18:12 Uhr bearbeitet.

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