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Lymphozytäre Choriomeningitis: Unterschied zwischen den Versionen

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Durch [[diaplazentar]]e Übertragung der Virus während der [[Schwangerschaft]] kann es - abhängig vom Zeitpunkt der Infektion - zu einem [[Abort]] (1. Trimenon) oder zu Fehlbildungen ([[Hydrozephalus]]) kommen.
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Der Nachweis des Erregers erfolgt per [[Liquoruntersuchung]]. Dabei zeigt sich eine [[Liquorpleozytose]] bei verminderter [[Liquorglukose]].
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[[Tag:Virusinfektion]]
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[[Tag:Zoonose]]

Aktuelle Version vom 18. Februar 2019, 18:35 Uhr

Synonym: Armstrong-Krankheit

1 Definition

Bei der lymphozytären Choriomeningitis handelt sich um eine durch das LCM-Virus verursachte Zoonose. Die Erkrankung wird durch Tiere, meist Nager, übertragen. Betroffen sind in der Regel Tierpfleger oder Laborpersonal.

2 Klinik

Die Erkrankung tritt nach einer Inkubationszeit von etwa 6-20 Tagen in Erscheinung. Sie macht sich durch Symptome eines grippalen Infekts bemerkbar und kann sich zu einer viralen Meningitis entwickeln. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen verläuft die Infektion asymptomatisch.

Durch diaplazentare Übertragung der Virus während der Schwangerschaft kann es - abhängig vom Zeitpunkt der Infektion - zu einem Abort (1. Trimenon) oder zu Fehlbildungen (Hydrozephalus) kommen.

3 Diagnostik

Der Nachweis des Erregers erfolgt per Liquoruntersuchung. Dabei zeigt sich eine Liquorpleozytose bei verminderter Liquorglukose.

Fachgebiete: Infektiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Februar 2019 um 18:35 Uhr bearbeitet.

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