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Lunatumluxation

Version vom 25. April 2010, 22:41 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonym: perilunäre Luxation

1 Definition

Als Os-lunatum-Luxation bezeichnet man eine Gelenkverletzung im Bereich des Mondbeins (Os lunatum) oder eine Verrenkung der übrigen Handwurzelknochen in Beziehung zum Mondbein.

2 Ätiologie und Epidemiologie

Meist liegt ein indirektes Trauma (Sturz auf die Hand) zugrunde.

Im Vergleich zu anderen Verletzungen der oberen Extremität (z.B. distale Radiusfraktur oder Os-scaphoideum-Fraktur) handelt sich bei der Os-lunatum-Luxation um eine relativ seltene Verletzung.

3 Einteilung

Man unterscheidet Luxationen

4 Klinik

In erster Linie schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Handgelenk. Mitunter Parästhesie des N. medianus, evtl. Bajonettstellung der Hand.

5 Diagnostik

Wegweisend für die Diagnose einer Os-Lunatum-Luxation ist die Anamnese zum Unfallhergang, klinische Untersuchung und Röntgen des Handgelenks in zwei Ebenen (zum Ausschluss knöcherner Verletzungen).

6 Therapie

7 Komplikation

Als bedeutende Komplikation einer Os-Lunatum-Luxation ist die Schädigung des N. medianus zu nennen (posttraumatisches Karpaltunnelsyndrom). Ferner kann es zum Absterben des Knochens (Os-Lunatum-Nekrose) kommen.

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