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Liquorraum: Unterschied zwischen den Versionen

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==Innerer Liquorraum==
 
==Innerer Liquorraum==
Der Canalis centralis im Rückenmark gilt als Überbleibsel aus der Embryonalentwicklung. Er spielt für den Liquorabfluss keine Rolle mehr und somit bleibt ein Verschluss ohne Folgen. Im Gehirn gibt es ein hintereinander geschaltetes Liquorsystem in Form von vier [[Ventrikel|Ventrikeln]]:
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Der [[innerer Liquorraum|innere Liquorraum]] des zentralen Nervensystems wird durch ein hintereinander geschaltetes Hohlraumsystem von vier [[Hirnventrikel]]n und den [[Canalis centralis]] des Rückenmarks gebildet. Letzterer gilt als Überbleibsel aus der Embryonalentwicklung. Er spielt für den Liquorabfluss keine Rolle mehr und somit bleibt ein Verschluss ohne Folgen.
  
 
Der Liquorraum kommuniziert mit den [[Innenohr]]räumen  durch den [[Aquaeductus cochleae]]. Der Druck der [[Perilymphe]] hängt damit von dem des [[Liquor]]s ab.
 
Der Liquorraum kommuniziert mit den [[Innenohr]]räumen  durch den [[Aquaeductus cochleae]]. Der Druck der [[Perilymphe]] hängt damit von dem des [[Liquor]]s ab.
  
 
Dies ist ein Grund für den [[plötzlicher Hörverlust|plötzlichen Hörverlust]] im Rahmen einer [[Liquorpunktion]] ([[Liquorverlust-Syndrom]]).
 
Dies ist ein Grund für den [[plötzlicher Hörverlust|plötzlichen Hörverlust]] im Rahmen einer [[Liquorpunktion]] ([[Liquorverlust-Syndrom]]).

Version vom 23. Februar 2005, 21:57 Uhr

Der Liquorraum ist ein Hohlraumsystem im bzw. um das Gehirn und Rückenmark herum. Man unterscheidet einen inneren und äußeren Liquorraum.

1 Äußerer Liquorraum

Das im Wirbelkanal liegende Rückenmark und das im Schädel liegende Gehirn wird von drei Hirnhäuten umgeben (Dura mater, Arachnoidea mater, Pia mater). Zwischen der Arachnoidea mater und der Pia mater befindet sich der Subarachnoidalraum, in dem der Liquor zirkuliert.

2 Innerer Liquorraum

Der innere Liquorraum des zentralen Nervensystems wird durch ein hintereinander geschaltetes Hohlraumsystem von vier Hirnventrikeln und den Canalis centralis des Rückenmarks gebildet. Letzterer gilt als Überbleibsel aus der Embryonalentwicklung. Er spielt für den Liquorabfluss keine Rolle mehr und somit bleibt ein Verschluss ohne Folgen.

Der Liquorraum kommuniziert mit den Innenohrräumen durch den Aquaeductus cochleae. Der Druck der Perilymphe hängt damit von dem des Liquors ab.

Dies ist ein Grund für den plötzlichen Hörverlust im Rahmen einer Liquorpunktion (Liquorverlust-Syndrom).

Fachgebiete: Zentralnervensystem

Diese Seite wurde zuletzt am 21. April 2010 um 14:05 Uhr bearbeitet.

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