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Lichtmikroskop

Version vom 2. Januar 2007, 17:06 Uhr von 84.145.89.121 (Diskussion)

1 Definition

Ein Lichtmikroskop ist ein wissenschaftliches Untersuchungsinstrument, das Objekte durch Einsatz von Linsensystemen optisch vergrößert. Es gehört zur Klasse der Mikroskope.

2 Einteilung

Man kann verschiedene Verfahren der Lichtmikroskopie unterscheiden:

  • Durchlichtmikroskopie: Bei diesem Verfahren durchstrahlt die Lichtquelle das Präparat von unten, also von der dem Objektiv abgewandten Seite. Es wird zur Betrachtung von dünnen und transparenten Objekten (z.B. Blutausstrich) verwendet. Untersuchungsobjekte, die diese Voraussetzung von Natur aus nicht erfüllen, müssen z.B. durch Einbettung und anschließenden Dünnschnitt erst entsprechend aufbereitet werden.
  • Auflichtmikroskopie: Hier erfolgt die Beleuchtung des Objekts von oben, also vom Objektiv her. Dieses Verfahren wird z.B. in der Dermatologie zur Betrachtung von Hautveränderungen eingesetzt.

3 Physik

Die Wellenlänge des Lichts beschränkt die maximale Auflösung des Lichtmikroskops auf etwa 0,3 Mikrometer. Um die Auflösung weiter zu erhöhen, kann Licht geringerer Wellenlänge (UV-Licht) verwendet werden.

Fachgebiete: Labormedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 2. Januar 2007 um 17:06 Uhr bearbeitet.

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