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Lichen myxoedematosus: Unterschied zwischen den Versionen

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Diese nur selten anzutreffende [[Dermatose]] tritt am häufigsten zwischem dem 30. und 70. Lebensjahr auf. Das Erkrankungsrisiko ist unabhängig von Rasse und Geschlecht. Die Ätiologie ist nachwievor unbekannt. Eine Assoziation zu Schilddrüsenerkrankungen besteht nicht.<br>
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Diese nur selten anzutreffende [[Dermatose]] tritt am häufigsten zwischem dem 30. und 70. Lebensjahr auf. Das Erkrankungsrisiko ist unabhängig von Rasse und Geschlecht. Die Ätiologie ist nachwievor unbekannt. Eine Assoziation zu [[Schilddrüse]]nerkrankungen besteht nicht.
  
 
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Der Nachweis einer [[Fibromuzinose]] in der histopathologischen Untersuchung sichert die Diagnose. <br>
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Der Nachweis einer [[Fibromuzinose]] in der histopathologischen Untersuchung sichert die Diagnose.
  
 
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Der Lichen myxedematosus wird topisch und systemisch behandelt. Zur lokalen Behandlung werden intraläsional [[Hyaluronidase]] oder Glukokortikoide-Kristallsuspensionen injeziert. Systemisch werden mit [[Glukokortikoide|Glukokortikoiden]] und [[Immunsuppressiva]] gute Erfolge erzielt. Der Behandlungserfolg insgesamt gesehen, ist aber leider enttäuschend.
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Systemisch werden mit Glukokortikoiden und [[Immunsuppressiva]] gute Erfolge erzielt. Der Behandlungserfolg ist insgesamt gesehen leider enttäuschend.

Version vom 25. September 2005, 15:59 Uhr

Synonym: Mucinosis papulosa seu lichenoides, Myxodermia papulosa

1 Definition

Unter dem Begriff Lichen myxedematosus versteht man eine seltene, durch die Proliferation von Fibroblasten und die Anreicherung von Mukopolysacchariden gekennzeichnete, Hauterkrankung.

2 Epidemiologie und Ätiologie

Diese nur selten anzutreffende Dermatose tritt am häufigsten zwischem dem 30. und 70. Lebensjahr auf. Das Erkrankungsrisiko ist unabhängig von Rasse und Geschlecht. Die Ätiologie ist nachwievor unbekannt. Eine Assoziation zu Schilddrüsenerkrankungen besteht nicht.

3 Symptomatik

Betroffene Hautbereiche sind vor allem die Arme, der Rumpf und die Oberschenkel. Folgende Formen können unterschieden werden:

  • eine diskret papulöse Form
  • eine lokalisierte Form
  • eine generalisierte Form mit Plaques
  • eine eruptive Form mit urtikariellen Plaques und Noduli

Fakultativ finden sich Leberfunktionsstörungen und Plasmazellinfiltration als Begleiterscheinungen.

4 Diagnostik

Charakteristisch sind Papeln auf verdickter, aber verschieblicher Haut. Im Labor findet sich eine IgG-Paraproteinämie.

5 Histopathologie

Der Nachweis einer Fibromuzinose in der histopathologischen Untersuchung sichert die Diagnose.

6 Therapie

Der Lichen myxedematosus wird topisch und systemisch behandelt.

Zur lokalen Behandlung werden intraläsional Hyaluronidase oder Glukokortikoide-Kristallsuspensionen injeziert.

Systemisch werden mit Glukokortikoiden und Immunsuppressiva gute Erfolge erzielt. Der Behandlungserfolg ist insgesamt gesehen leider enttäuschend.

Diese Seite wurde zuletzt am 11. September 2019 um 12:29 Uhr bearbeitet.

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