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Leptomeninx

Version vom 10. Februar 2021, 10:40 Uhr von Kai Pütter (Diskussion | Beiträge)

von altgriechisch: leptos - fein, zart
Englisch: leptomeninx

1 Definition

Als Leptomeninx bezeichnet man die Bindegewebsschichten der Meningen, die einen geringeren Faseranteil aufweisen, und daher als "weiche" Häute des ZNS bezeichnet werden. Das zugehörige Adjektiv lautet leptomeningeal.

2 Embryologie

Ab dem 2. Entwicklungsmonat entwickeln sich um Gehirn- und Rückenmarkanlage die Meningen. Die Leptomeninx geht speziell aus dem inneren Teil der Meninx primitiva, einem Derivat des kopfumgebenden Mesenchyms, hervor.

3 Anatomie

Man unterscheidet die Leptomeninx encephali ("weiche Hirnhaut"), welche das Gehirn umgibt und die Leptomeninx spinalis ("weiche Rückenmarkshaut"), die das Rückenmark einscheidet. Die Leptomeninx kann weiter unterteilt werden in Arachnoidea mater und Pia mater.

Die beiden Anteile der Leptomeninx beinhalten unter Bildung eines dazwischen liegenden kommunizierenden Raumsystems (den Subarachnoidalraum) den Liquor cerebrospinalis.

Diese Seite wurde zuletzt am 11. Februar 2021 um 19:39 Uhr bearbeitet.

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