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Leptin

Version vom 26. April 2005, 23:25 Uhr von PD Dr. med. Johannes W. Dietrich (Diskussion | Beiträge)

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1 Definition

Leptin ist ein aus dem Fettgewebe stammendes Hormon, das an der Steuerung von Hunger- und Sättigungsgefühl beteiligt ist.

2 Struktur

Das zu den Peptidhormonen gehörende Signalmolekül (16 kDa) wird von reifen Adipozyten gebildet.

3 Homöostase

Die Synthese von Leptin erfolgt vor allem in Adipozyten. Es vermag die Blut-Hirn-Schranke zu durchschreiten und entfaltet seine Wirkung insbesondere auf den Hypothalamus.

4 Wirkungen

Leptin überträgt ein Sättigungssignal. Es steht dabei in antagonistischer Redundanz zu Ghrelin. Darüber hinaus scheint Leptin bei Inflammationsprozessen und der embyronalen Implantation eine Rolle zu spielen.

5 Pathophysiologie

Die Wirkung des zentralen Sättigungssignals ist im Falle einer Leptinresistenz gestört. In der Folge entwickelt sich eine endokrin bedingte Adipositas.

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Februar 2021 um 13:05 Uhr bearbeitet.

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