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Die [[Synthese]] von Leptin erfolgt vor allem in Adipozyten. Es vermag die [[Blut-Hirn-Schranke]] zu durchschreiten und entfaltet seine Wirkung insbesondere auf den [[Hypothalamus]].
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Die Wirkung des zentralen Sättigungssignals ist im Falle einer Leptinresistenz gestört. In der Folge entwickelt sich eine [[endokrin]] bedingte [[Adipositas]].
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Die Wirkung des zentralen Sättigungssignals ist im Falle einer Leptinresistenz gestört. In der Folge entwickelt sich eine [[endokrin]] bedingte [[Adipositas]]; bei adipösen Patienten ist also der Leptinspiegel im [[Blutplasma]] erhöht.

Version vom 11. Juni 2005, 16:50 Uhr

Von griechisch: leptos - dünn
Synonym: OB-Protein
Englisch: leptin

1 Definition

Leptin ist ein aus dem Fettgewebe stammendes Hormon, das an der Steuerung von Hunger- und Sättigungsgefühl beteiligt ist.

2 Struktur

Das zu den Peptidhormonen gehörende Signalmolekül (16 kDa) wird von reifen Adipozyten gebildet.

3 Homöostase

Die Synthese von Leptin erfolgt vor allem in Adipozyten. Es vermag die Blut-Hirn-Schranke zu durchschreiten und entfaltet seine Wirkung insbesondere im Bereich des Hypothalamus.

4 Wirkungen

Leptin überträgt ein Sättigungssignal. Es steht dabei in antagonistischer Redundanz zu Ghrelin. Darüber hinaus scheint Leptin bei Inflammationsprozessen und der embyronalen Implantation eine Rolle zu spielen.

5 Pathophysiologie

Die Wirkung des zentralen Sättigungssignals ist im Falle einer Leptinresistenz gestört. In der Folge entwickelt sich eine endokrin bedingte Adipositas; bei adipösen Patienten ist also der Leptinspiegel im Blutplasma erhöht.

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Februar 2021 um 13:05 Uhr bearbeitet.

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