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Leistenlappen: Unterschied zwischen den Versionen

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Anatomische Orientierungspunkte für die Lappenplastik sind die Arteria femoralis ([[Puls]]), das [[Leistenband]], die [[Spina iliaca anterior superior]] und der [[Musculus sartorius]]. Dabei entspricht die Längsachse des Lappens dem Verlauf der [[Arteria circumflexa ilium superficialis]]. Der obere und untere Rand des Lappens verläuft parallel zum Leistenband, so dass etwa ein Drittel des Lappens [[superior]] und zwei Drittel [[inferior]] des Leistenbandes liegen.  
 
Anatomische Orientierungspunkte für die Lappenplastik sind die Arteria femoralis ([[Puls]]), das [[Leistenband]], die [[Spina iliaca anterior superior]] und der [[Musculus sartorius]]. Dabei entspricht die Längsachse des Lappens dem Verlauf der [[Arteria circumflexa ilium superficialis]]. Der obere und untere Rand des Lappens verläuft parallel zum Leistenband, so dass etwa ein Drittel des Lappens [[superior]] und zwei Drittel [[inferior]] des Leistenbandes liegen.  
  
Die Lappenpräparation beginnt lateral Abschnitt ohne Einschluss der [[Faszie]]. Zunächst wird vorsichtig der laterale Sartoriusrand exploriert, um eine Verletzung des Gefäßstiels zu vermeiden. Seine Faszie wird eingeschnitten und in den Lappen einbezogen. Ist gestielter Lappenplastik ein langer Rundstiel erforderlich, wird die Präparation der Arteria circumflexa ilium superficialis bis zu ihrem Ursprung fortgesetzt.  
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Die Lappenpräparation beginnt im lateralen Abschnitt ohne Einschluss der [[Faszie]]. Zunächst wird vorsichtig der laterale Sartoriusrand exploriert, um eine Verletzung des Gefäßstiels zu vermeiden. Seine Faszie wird eingeschnitten und in den Lappen einbezogen. Ist gestielter Lappenplastik ein langer Rundstiel erforderlich, wird die Präparation der Arteria circumflexa ilium superficialis bis zu ihrem Ursprung fortgesetzt.  
  
 
Je nach Lappengröße wird nach Einnähen des Lappens der Entnahmedefekt spannungsfrei verschlossen oder mit [[Spalthaut]] gedeckt.
 
Je nach Lappengröße wird nach Einnähen des Lappens der Entnahmedefekt spannungsfrei verschlossen oder mit [[Spalthaut]] gedeckt.

Version vom 28. Oktober 2017, 22:10 Uhr

1 Definition

Der Leistenlappen ist eine Lappenplastik, bei der ein Transplantat zur Defektdeckung aus der Leistenregion entnommen wird. Der Leistenlappen ist ein fasziokutaner Lappen und kann als gestielter Lappen oder als freier Lappen verwendet werden.

2 Technik

Anatomische Orientierungspunkte für die Lappenplastik sind die Arteria femoralis (Puls), das Leistenband, die Spina iliaca anterior superior und der Musculus sartorius. Dabei entspricht die Längsachse des Lappens dem Verlauf der Arteria circumflexa ilium superficialis. Der obere und untere Rand des Lappens verläuft parallel zum Leistenband, so dass etwa ein Drittel des Lappens superior und zwei Drittel inferior des Leistenbandes liegen.

Die Lappenpräparation beginnt im lateralen Abschnitt ohne Einschluss der Faszie. Zunächst wird vorsichtig der laterale Sartoriusrand exploriert, um eine Verletzung des Gefäßstiels zu vermeiden. Seine Faszie wird eingeschnitten und in den Lappen einbezogen. Ist gestielter Lappenplastik ein langer Rundstiel erforderlich, wird die Präparation der Arteria circumflexa ilium superficialis bis zu ihrem Ursprung fortgesetzt.

Je nach Lappengröße wird nach Einnähen des Lappens der Entnahmedefekt spannungsfrei verschlossen oder mit Spalthaut gedeckt.

Fachgebiete: Allgemeine Chirurgie

Diese Seite wurde zuletzt am 28. Oktober 2017 um 22:10 Uhr bearbeitet.

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