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Leishmania major: Unterschied zwischen den Versionen

 
 
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'''Leishmania major''' ist der Erreger der kutanen [[Leishmaniase]] und in Südamerika weit verbreitet. Der Erreger wird durch den Stich der Sandmücke (Phlebotomus) übertragen.
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==Definition==
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'''Leishmania major''' ist der Erreger einer kutanen [[Leishmaniose]]. Die typische Läsion der Infektionskrankheit wird auch als [[Orientbeule]] bezeichnet.
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Der Erreger ist in West- und Mittelasien (inkl. Afghanistan), in einigen Gebieten von Indien und Pakistan, in Nordafrika, der Arabischen Halbinsel, Westafrika sowie im Sudan und im Südsudan [[endemisch]], und zwar überwiegend in ländlichen Gebieten.<ref name="who949">[http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/44412/1/WHO_TRS_949_eng.pdf Control of the leishmaniases] WHO Technical Report 949, WHO 2010</ref>
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==Übertragung==
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==Klinik==
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==Quellen==
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<references />
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[[Fachgebiet:Parasitologie]]
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[[Tag:Endoparasit]]
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[[Tag:Leishmaniose]]
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[[Tag:Parasit]]

Aktuelle Version vom 12. Mai 2016, 20:01 Uhr

1 Definition

Leishmania major ist der Erreger einer kutanen Leishmaniose. Die typische Läsion der Infektionskrankheit wird auch als Orientbeule bezeichnet.

2 Epidemiologie

Der Erreger ist in West- und Mittelasien (inkl. Afghanistan), in einigen Gebieten von Indien und Pakistan, in Nordafrika, der Arabischen Halbinsel, Westafrika sowie im Sudan und im Südsudan endemisch, und zwar überwiegend in ländlichen Gebieten.[1]

3 Übertragung

Leishmania major wird durch den Stich von Sandmücken der Gattung Phlebotomus (überwiegend Phlebotomus papatasi) übertragen. Reservoirwirte der zoonotischen Infektionskrankheit sind verschiedene Ratten- und Mäusegattungen, die in ihrer großen Mehrheit der Rennmäuse-Unterfamilie der Langschwanzmäuse angehören. Hauptreservoirwirt in Westasien und Nordafrika ist Psammomys obesus ("Fette Sandratte").[1]

4 Inkubationszeit

Die Inkubationszeit liegt zwischen einer Woche und 4 Monaten.[2]

5 Klinik

Eine Infektion mit Leishmania major verursacht schmerzlose Hautläsionen mit erhöhten Rändern. Diese sind oft nässend, stark entzündet und ulzeriert, heilen jedoch im Normalfall nach 2-8 Monaten von allein ab.[2] Der Heilungsprozess hinterlässt allerdings unschöne Narben. Nach erfolgter Selbstheilung entsteht meist eine lebenslange Immunität gegen den gleichen Erreger.[2] Besonders bei Endemiegebiet-fremden Infizierten sind jedoch Komplikationen wie mehrfache, später oft zusammenwachsende Läsionen mit langwierigen Heilungsprozessen nicht ausgeschlossen.

6 Quellen

  1. 1,0 1,1 Control of the leishmaniases WHO Technical Report 949, WHO 2010
  2. 2,0 2,1 2,2 WHO EMRO-Cutaneous leishmaniasis factsheet WHO Factsheet Leishmania major und Leishmania tropica

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