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Latenzzeit: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Die '''Latenzzeit''' ist der Zeitraum zwischen Stattfinden eines [[Reiz]]es und der [[Reizantwort]] beziehungsweise der Wahrnehmung. Die Latenzzeit ist von der Art des Reizes abhängig und kommt durch die unterschiedlichen Leitungs- und Übertragungsgeschwindigkeit der an der Reizverarbeitung beteiligten [[neuronal]]en Strukturen zustande.
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Die '''Latenzzeit''' ist der Zeitraum zwischen Stattfinden eines [[Reiz]]es und der [[Reizantwort]] beziehungsweise seiner [[Wahrnehmung]]. Die Latenzzeit ist von der Art des Reizes abhängig und kommt durch die unterschiedlichen Leitungs- und Übertragungsgeschwindigkeit der an der Reizverarbeitung beteiligten [[neuronal]]en Strukturen zustande.
  
 
Im weiteren Sinn wird auch der Zeitraum zwischen einer [[physikalisch]]en (beispielsweise durch [[Strahlung]]), [[chemisch]]en (beispielsweise durch [[Toxin]]e) oder [[biologisch]]en Schädigung (beispielsweise durch [[Infektion]]) und dem Auftreten von [[Symptom]]en als Latenzzeit ([[Latenzperiode]]) bezeichnet.
 
Im weiteren Sinn wird auch der Zeitraum zwischen einer [[physikalisch]]en (beispielsweise durch [[Strahlung]]), [[chemisch]]en (beispielsweise durch [[Toxin]]e) oder [[biologisch]]en Schädigung (beispielsweise durch [[Infektion]]) und dem Auftreten von [[Symptom]]en als Latenzzeit ([[Latenzperiode]]) bezeichnet.
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==Pharmakologie==
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In der [[Pharmakologie]] bezeichnet die Latenzzeit den Zeitraum zwischen dem Beginn einer medikamentösen Therapie und ihrem Wirkeintritt, z.B. bei [[Neuroleptikum|Neuroleptika]] oder [[Antidepressivum|Antidepressiva]]. Während die Bindung der Wirkstoffe an ihre Wirkorte relativ schnell vonstatten geht, kann der erwartete klinische Effekt erst nach Tagen bis Wochen eintreten.
 
[[Fachgebiet:Terminologie]]
 
[[Fachgebiet:Terminologie]]

Aktuelle Version vom 15. Februar 2021, 20:25 Uhr

von lateinisch: latens - verborgen
Englisch: latency time

1 Definition

Die Latenzzeit ist der Zeitraum zwischen Stattfinden eines Reizes und der Reizantwort beziehungsweise seiner Wahrnehmung. Die Latenzzeit ist von der Art des Reizes abhängig und kommt durch die unterschiedlichen Leitungs- und Übertragungsgeschwindigkeit der an der Reizverarbeitung beteiligten neuronalen Strukturen zustande.

Im weiteren Sinn wird auch der Zeitraum zwischen einer physikalischen (beispielsweise durch Strahlung), chemischen (beispielsweise durch Toxine) oder biologischen Schädigung (beispielsweise durch Infektion) und dem Auftreten von Symptomen als Latenzzeit (Latenzperiode) bezeichnet.

2 Pharmakologie

In der Pharmakologie bezeichnet die Latenzzeit den Zeitraum zwischen dem Beginn einer medikamentösen Therapie und ihrem Wirkeintritt, z.B. bei Neuroleptika oder Antidepressiva. Während die Bindung der Wirkstoffe an ihre Wirkorte relativ schnell vonstatten geht, kann der erwartete klinische Effekt erst nach Tagen bis Wochen eintreten.

Fachgebiete: Terminologie

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Februar 2021 um 20:25 Uhr bearbeitet.

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