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Laserkoagulation

Version vom 1. Februar 2015, 19:28 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Photokoagulation

1 Definition

Unter Laserkoagulation, kurz LK, versteht man die thermische Denaturierung von Gewebe durch Einsatz eines Lasers. Im engeren Sinn bezeichnet Laserkoagulation die Anwendung von Laser zur Therapie von Retinopathien in der Augenheilkunde, die retinale Laserkoagulation.

2 Wirkprinzip

Die Absorption der Laserstrahlen im Gewebe führt zu einer Hitzeentwicklung und damit zur thermischen Zerstörung des absorbierenden Gewebes. Das nekrotische Gewebe wird demarkiert, der Zelldetritus resorbiert. Parallel erfolgt eine Einsprossung von Fibroblasten, die schließlich zur Narbenbildung führt.

Die Laserkoagulation ist eine destruktive Therapiemethode. Die Gewebezerstörung lässt sich aber durch Pulsation des Laserlichts gut dosieren und darüber hinaus durch Wahl verschiedener Wellenlängen auf bestimmte Gewebe fokussieren. Argonlaser erzeugen beispielsweise hochenergetische Lichtimpulse im grünen Wellenspektrum, die besonders von roten Gewebestrukturen (z.B. Blutgefäßen) absorbiert werden.

3 Formen

4 Indikationen

4.1 Augenheilkunde

4.2 Pränatalmedizin

4.3 Dermatologie

4.4 Urologie

Diese Seite wurde zuletzt am 1. Februar 2015 um 19:28 Uhr bearbeitet.

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