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Unter '''Laserkoagulation''', kurz '''LK''', versteht man die thermische [[Denaturierung]] von [[Gewebe]] durch Einsatz eines [[Laser]]s. Im engeren Sinn bezeichnet Laserkoagulation die Anwendung von Laser zur Therapie von [[Retinopathie]]n in der [[Augenheilkunde]], die [[retinale Laserkoagulation]].
 
Unter '''Laserkoagulation''', kurz '''LK''', versteht man die thermische [[Denaturierung]] von [[Gewebe]] durch Einsatz eines [[Laser]]s. Im engeren Sinn bezeichnet Laserkoagulation die Anwendung von Laser zur Therapie von [[Retinopathie]]n in der [[Augenheilkunde]], die [[retinale Laserkoagulation]].
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Die Absorption der Laserstrahlen im Gewebe führt zu einer Hitzeentwicklung und damit zur thermischen Zerstörung des absorbierenden Gewebes. Das [[nekrotisch]]e Gewebe wird [[Demarkation|demarkiert]], der [[Detritus|Zelldetritus]] resorbiert. Parallel erfolgt eine Einsprossung von [[Fibroblast]]en, die schließlich zur Narbenbildung führt.
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Die Laserkoagulation ist eine destruktive Therapiemethode. Die Gewebezerstörung lässt sich aber durch [[Pulsation]] des Laserlichts gut dosieren und darüber hinaus durch Wahl verschiedener [[Wellenlänge]]n auf bestimmte Gewebe fokussieren. [[Argonlaser]] erzeugen beispielsweise hochenergetische Lichtimpulse im grünen Wellenspektrum, die besonders von roten Gewebestrukturen (z.B. [[Blutgefäß]]en) absorbiert werden.
  
 
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Version vom 1. Februar 2015, 19:28 Uhr

Synonym: Photokoagulation

1 Definition

Unter Laserkoagulation, kurz LK, versteht man die thermische Denaturierung von Gewebe durch Einsatz eines Lasers. Im engeren Sinn bezeichnet Laserkoagulation die Anwendung von Laser zur Therapie von Retinopathien in der Augenheilkunde, die retinale Laserkoagulation.

2 Wirkprinzip

Die Absorption der Laserstrahlen im Gewebe führt zu einer Hitzeentwicklung und damit zur thermischen Zerstörung des absorbierenden Gewebes. Das nekrotische Gewebe wird demarkiert, der Zelldetritus resorbiert. Parallel erfolgt eine Einsprossung von Fibroblasten, die schließlich zur Narbenbildung führt.

Die Laserkoagulation ist eine destruktive Therapiemethode. Die Gewebezerstörung lässt sich aber durch Pulsation des Laserlichts gut dosieren und darüber hinaus durch Wahl verschiedener Wellenlängen auf bestimmte Gewebe fokussieren. Argonlaser erzeugen beispielsweise hochenergetische Lichtimpulse im grünen Wellenspektrum, die besonders von roten Gewebestrukturen (z.B. Blutgefäßen) absorbiert werden.

3 Formen

4 Indikationen

4.1 Augenheilkunde

4.2 Pränatalmedizin

4.3 Dermatologie

4.4 Urologie

Diese Seite wurde zuletzt am 1. Februar 2015 um 19:28 Uhr bearbeitet.

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