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Langerhans-Zelle

Version vom 7. Dezember 2013, 13:29 Uhr von Attill Saemann (Diskussion | Beiträge)

nach Paul Langerhans, Berliner Pathologe (1847-1888)

1 Definition

Langerhans-Zellen sind inaktive dendritische Zellen im Stratum spinosum der Epidermis, die der Antigenpräsentation dienen. Sie gehören zum mononukleär-phagozytären System (MPS).

Ungenau werden auch die Zellen innerhalb der Langerhans-Inseln des endokrinen Pankreas als Langerhans-Zellen bezeichnet. Verwechslungsgefahr besteht auch mit den Langhans-Zellen der Plazenta.

2 Hintergrund

Als Gewebsmakrophagen sind Langerhans-Zelle in der Lage, bei Verletzungen der Haut, eingedrungene Antigene zu phagozytieren. Nach Antigenkontakt differenzieren sie sich zu reifen dendritischen Zellen und wandern in die nahe gelegenen Lymphknoten, wo sie mit T-Lymphozyten interagieren und auf diese Weise eine Immunreaktion initiieren können.

3 Embryologie

Die Langerhans-Zelle enstammt dem Mesoderm und wird im Knochenmark gebildet. Sie wandert ab der 4. Embryonalwoche in die Epidermis ein und ist ab der 12.-14. Embryonalwoche voll ausdifferenziert.

Fachgebiete: Histologie

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