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Lactobacillaceae

Version vom 18. Februar 2014, 17:17 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

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Synonyme: Milchsäurestäbchen, Laktobakterien, Laktobazillen
Englisch: lactobacillus

1 Definition

Bei Lactobacillaceae handelt es sich um eine Familie unbeweglicher, grampositiver, sporenloser Stäbchenbakterien, die Glukose zu Milchsäure vergären können. Sie zählen zur Ordnung der Milchsäurebakterien (Lactobacillales), zu denen noch weitere Familien gehören.

2 Mikrobiologie

Laktobazillen sind katalase- und oxidasenegativ. Die meisten Vertreter aus der Familie der Lactobacillaceae tolerieren nur einen geringen Sauerstoffgehalt in ihrer Umgebung und werden deshalb auch als mikroaerophil bezeichnet. Einige Arten sind obligat anaerob.

Eine Besonderheit der Laktobazillen ist die Bildung von Bacteriocinen. Dabei handelt es sich um Proteine oder Peptide, die auf konkurrierende Bakterienarten toxisch wirken oder ihr Wachstum behindern. Zu den von Laktobazillen gebildeten Bacteriocinen zählen u.a. Lactacin-F und Bavaricin-A.

3 Vorkommen

Beim Menschen kommen Laktobazillen überwiegend in der Mundhöhle, im Magen-Darm-Trakt und im weiblichen Geschlechtsorgan in Form von Döderlein-Stäbchen vor.

4 Arten

Es wird im wesentlichen unterschieden zwischen:

Die Art Lactobacillus bifidus wurde früher ebenfalls den Laktobazillen zugerechnet, wird heute aber als Bifidobacterium bifidum bezeichnet.

Fachgebiete: Bakteriologie

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Februar 2014 um 17:17 Uhr bearbeitet.

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