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Aktuelle Version vom 22. Juni 2019, 17:51 Uhr

Abkürzung für: 3,4-Dihydroxy-Phenylalanin
Synonyme: L-DOPA, Levo-DOPA
Englisch: L-dopa, levodopa

1 Definition

L-Dopa, auch Levodopa genannt, ist eine durch Hydroxylierung aus Tyrosin gebildete Substanz und dient als Vorläufer verschiedener biologisch relevanter Stoffe, unter anderem des Melanins, des Dopamins, des Adrenalins und Noradrenalins.

2 Wirkmechanismus

L-Dopa wirkt bereits agonistisch an Adrenozeptoren. Es ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Im ZNS wird Levodopa zu Dopamin metabolisiert und entfaltet so seine pharmakologische Wirkung, indem es den Dopaminmangel im Gehirn ausgleicht.

3 Pharmakokinetik

L-Dopa wird als Prodrug in Kombination mit einem Decarboxylasehemmer gegeben. Nach der Passage durch die Blut-Hirn-Schranke wird es zur seiner eigentlichen Wirkform (Dopamin) decarboxyliert.

4 Indikation

L-Dopa wird therapeutisch zur Substitution von Dopamin bei Morbus Parkinson gegeben. Es stellt eines der wichtigsten Antiparkinsonika, insbesondere zur Behandlung des Morbus Parkinsons im hohen Alter, dar.

5 Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme von Reserpin, Neuroleptika, Opioide, Antazida, Eisenpräparaten und Vitamin B6 in hohen Dosen kann zu einer Wirkungsabschwächung führen.

Koffein führt zu einem beschleunigten Wirkeintritt und zu einer Wirkungsverstärkung.

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Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Juni 2019 um 17:51 Uhr bearbeitet.

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