Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

L-Dopa: Unterschied zwischen den Versionen

(Pharmakokinetik)
Zeile 6: Zeile 6:
 
'''L-Dopa''', auch '''Levodopa''' genannt, ist eine durch [[Hydroxylierung]] aus [[Tyrosin]] gebildete Substanz und dient als Vorläufer verschiedener biologisch relevanter Stoffe, unter anderem des [[Melanin]]s, des [[Dopamin]]s, des [[Adrenalin]]s und [[Noradrenalin]]s.
 
'''L-Dopa''', auch '''Levodopa''' genannt, ist eine durch [[Hydroxylierung]] aus [[Tyrosin]] gebildete Substanz und dient als Vorläufer verschiedener biologisch relevanter Stoffe, unter anderem des [[Melanin]]s, des [[Dopamin]]s, des [[Adrenalin]]s und [[Noradrenalin]]s.
  
L-Dopa wirkt bereits agonistisch an [[Adrenozeptor]]en; es ist in der Lage, die [[Blut-Hirn-Schranke]] zu passieren und wird deshalb therapeutisch zur Substitution von Dopamin bei [[Morbus Parkinson]] gegeben.
+
==Wirkmechanismus==
 +
L-Dopa wirkt bereits agonistisch an [[Adrenozeptor]]en. Es ist in der Lage, die [[Blut-Hirn-Schranke]] zu passieren.
 +
 
 +
==Pharmakokinetik==
 +
L-Dopa wird als [[Prodrug]] in Kombination mit einem [[Decarboxylasehemmer]] gegeben. Nach der Passage durch die Blut-Hirn-Schranke wird es zur seiner eigentlichen Wirkform (Dopamin) decarboxyliert.
 +
 
 +
==Indikation==
 +
L-Dopa wird therapeutisch zur Substitution von Dopamin bei [[Morbus Parkinson]] gegeben.
  
 
==Wechselwirkungen==
 
==Wechselwirkungen==
Zeile 12: Zeile 19:
  
 
[[Koffein]] führt zu einem beschleunigten Wirkeintritt und zu einer Wirkungsverstärkung.
 
[[Koffein]] führt zu einem beschleunigten Wirkeintritt und zu einer Wirkungsverstärkung.
 
==Pharmakokinetik==
 
L-Dopa wird als Prodrug in Kombination mit einem Decarboxylasehemmer gegeben. Nach der Passage durch die Blut-Hirn-Schranke, wird es zur eigentlichen Wirkform, das Dopamin, decarboxyliert.
 
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
[[Tag:Dopamin]]
 
[[Tag:Dopamin]]

Version vom 24. Februar 2015, 14:48 Uhr

Abkürzung für: 3,4-Dihydroxy-Phenylalanin
Synonyme: L-DOPA, Levo-DOPA
Englisch: levodopa, L-dopa

1 Definition

L-Dopa, auch Levodopa genannt, ist eine durch Hydroxylierung aus Tyrosin gebildete Substanz und dient als Vorläufer verschiedener biologisch relevanter Stoffe, unter anderem des Melanins, des Dopamins, des Adrenalins und Noradrenalins.

2 Wirkmechanismus

L-Dopa wirkt bereits agonistisch an Adrenozeptoren. Es ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren.

3 Pharmakokinetik

L-Dopa wird als Prodrug in Kombination mit einem Decarboxylasehemmer gegeben. Nach der Passage durch die Blut-Hirn-Schranke wird es zur seiner eigentlichen Wirkform (Dopamin) decarboxyliert.

4 Indikation

L-Dopa wird therapeutisch zur Substitution von Dopamin bei Morbus Parkinson gegeben.

5 Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme von Reserpin, Neuroleptika, Opioide, Antazida, Eisenpräparaten und Vitamin B6 in hohen Dosen kann zu einer Wirkungsabschwächung führen.

Koffein führt zu einem beschleunigten Wirkeintritt und zu einer Wirkungsverstärkung.

Tags:

Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Juni 2019 um 17:51 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

40 Wertungen (2.7 ø)

104.575 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: