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Konus-Syndrom

Version vom 24. Mai 2020, 13:10 Uhr von David Sallaberger (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Conus-Syndrom, Konussyndrom

1 Definition

Das Konus-Syndrom ist ein Querschnittsyndrom auf Höhe des Conus medullaris mit Affektion der Rückenmarkssegmente S3-S5.

2 Symptomatik

Bei Vorliegen eines Konussyndroms kommt es zu Miktionsstörung, Defäkationsstörung und sexueller Funktionsstörung. Charakteristisch ist die hierbei zustätzlich auftretende Reithosenanästhesie in von den Dermatomen zu S3-S5 versorgten Hautarealen.

Analreflex und Bulbokavernosusreflex sind erloschen, der Musculus sphincter ani internus ist schlaff.

3 Ätiologie

Das Konus-Syndrom tritt meistens in Kombination mit einem Kauda-Syndrom als sogenanntes Konus-Kauda-Syndrom auf. Ursachen sind Tumoren des Rückenmarks, eine Spina bifida (verkürztes Filum terminale) und Bandscheibenvorfälle.

Bei einem Bandscheibenvorfall auftretendes Konus-Syndrom ist eine Operationsindikation.

Fachgebiete: Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Januar 2021 um 16:25 Uhr bearbeitet.

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