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Kontraktilität

Version vom 25. Juni 2014, 15:52 Uhr von Ben Baumgartner (Diskussion | Beiträge)

Englisch: contractility

1 Definition

Als Kontraktilität wird die Fähigkeit von Organen und Geweben bezeichnet, sich zusammenzuziehen (Kontraktion).

2 Hintergrund

Die Kontraktilität ist eine charakteristische Eigenschaft des Muskelgewebes und bedingt z.B. die Fähigkeit des Myokards, einen Druck in einer bestimmten Geschwindigkeit aufzubauen und damit ein Volumen mit einer bestimmten Geschwindigkeit auszuwerfen. Sie wird durch spezialisierte Motorproteine ermöglicht, zu denen unter anderem Aktin und Myosin gehören. Bei unzureichender Kontraktilität ist die Leistung eines Muskels bzw. die Auswurfleistung des Herzens unzureichend. Dadurch ist das ESV (endsystolisches Volumen) erhöht und führt zu einer erhöhten Vorlast im nachfolgenden Herzzyklus, was durch den Frank-Starling-Mechanismus zu einer erhöhten Kontraktilität führt. Somit kann sich das Herz ohne extrakardiale Einflüsse an sich verändernde Volumenbelastungen anpassen.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 19. März 2017 um 20:49 Uhr bearbeitet.

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