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Kisspeptin

Version vom 29. Mai 2012, 14:30 Uhr von Gunnar Römer (Diskussion | Beiträge)

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1 Definition

Kisspeptin ist ein Peptidhormon, welches sowohl als Suppressor von Hautkrebs, als auch v. a. Dingen als Signalübermittler bei der Gonadoliberin-Ausschüttung fungiert. Damit kommt ihm eine essentielle Bedeutung bei der Einleitung der Pubertät zu.

2 Geschichte

  • 1999: Entdeckung des Kisspeptin-Rezeptors und Identifikation als G-Protein-gekoppelter Rezeptor (bei der Ratte)
  • 2001 erfolgte die Entdeckung des eigentlichen Peptidhormons Kisspeptin

3 Genetik

Für Kisspeptid codiert ein Gen mit dem Namen KiSS1. Dabei handelt es sich um ein Suppressorgen, welches die Metastasierung – insbesondere vom Mammakarzinom und vom malignen Melanom – unterdrückt. Eine Loss-of-Function-Mutation des KiSS1-Gens führte in zahlreichen Untersuchungen beim Menschen zu einem Ausbleiben der Pubertät als solches. Es kommt als Folge dieses genetischen Defektes vielmehr zu einer hypogonadotropen Minderfunktion sämtlicher Keimdrüsen – also zur Ausprägung eines Hypogonadismus. Dies gilt als Beweis dafür, dass Kisspeptin die als Signalüberträger die Ausschüttung von Gonadotropin (LH/FSH) einleitet.

4 Bildung

In Untersuchungen an Maus|Mäusen konnte festgestellt werden, dass Kisspeptin in folgenden neuronalen Strukturen gebildet wird:

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