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Kisspeptin: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Kisspeptin''' ist ein [[Peptidhormon]], das sowohl als [[Suppressor]] von [[Hautkrebs]] als auch v.a. als [[Signal]]übermittler bei der [[Gonadoliberin]]-Ausschüttung fungiert. Damit kommt ihm eine essentielle Bedeutung bei der Einleitung der [[Pubertät]] zu.  
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'''Kisspeptin''' ist ein [[Peptidhormon]], das in der Lage ist die [[metastase|Metastasierung]] von Haut- und Brustkrebs zu unterdrücken kann.  
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Des weiteren spielt es eine Rolle bei der [[Signal]]übermittlung im Rahmen der [[Gonadoliberin]]-Ausschüttung. Damit kommt ihm eine essentielle Bedeutung bei der Einleitung der [[Pubertät]] zu.  
  
 
==Geschichte==
 
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* 1999: Entdeckung des [[Kisspeptin-Rezeptor]]s und Identifikation als [[G-Protein]]-gekoppelter Rezeptor (bei der Ratte)
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* 1999: Entdeckung des Kisspeptin-Rezeptors und Identifikation als [[G-Protein]]-gekoppelter Rezeptor
* 2001 erfolgte die Entdeckung des eigentlichen Peptidhormons Kisspeptin
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* 2001 erfolgte die Entdeckung des eigentlichen Peptidhormons
  
 
==Genetik==
 
==Genetik==
Für Kisspeptid codiert ein [[Gen]] mit dem Namen KiSS1. Dabei handelt es sich um ein [[Suppressorgen]], das die [[Metastase|Metastasierung]] – insbesondere vom [[Mammakarzinom]] und vom malignen [[Melanom]] – unterdrückt. Eine [[Loss-of-Function-Mutation]] des KiSS1-Gens führte in zahlreichen Untersuchungen beim [[Mensch]]en zu einem Ausbleiben der Pubertät. Es kommt als Folge dieses [[Genetik|genetischen]] Defektes vielmehr zu einer [[hypogonadotrop]]en Minderfunktion sämtlicher [[Keimdrüse]]n, also zur Ausprägung eines [[Hypogonadismus]]. Dies gilt als Beweis dafür, dass Kisspeptin die Ausschüttung von Gonadotropin ([[LH]]/[[FSH]]) einleitet.
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Für Kisspeptid codiert ein [[Gen]] mit dem Namen KiSS1. Dabei handelt es sich um ein [[Suppressorgen]], das die Metastasierung – insbesondere vom [[Mammakarzinom]] und vom [[malignes Melanom|malignen Melanom]] – unterdrückt. Eine [[Mutation|Loss-of-Function-Mutation]] des KiSS1-Gens führte in zahlreichen Untersuchungen beim [[Mensch]]en zu einem Ausbleiben der Pubertät. Es kommt als Folge dieses [[Genetik|genetischen]] Defektes vielmehr zu einer [[hypogonadotrop]]en Minderfunktion sämtlicher [[Keimdrüse]]n, also zur Ausprägung eines [[Hypogonadismus]]. Dies gilt als Beweis dafür, dass Kisspeptin die Ausschüttung von Gonadotropin ([[LH]]/[[FSH]]) einleitet.
  
 
==Bildung==
 
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In Untersuchungen an [[Maus|Mäusen]] konnte festgestellt werden, dass Kisspeptin in folgenden [[Neuron|neuronalen]] Strukturen gebildet wird:
 
In Untersuchungen an [[Maus|Mäusen]] konnte festgestellt werden, dass Kisspeptin in folgenden [[Neuron|neuronalen]] Strukturen gebildet wird:
 
 
* [[Nucleus arcuatus]]
 
* [[Nucleus arcuatus]]
 
* [[Nucleus praeopticus anterodorsalis]]
 
* [[Nucleus praeopticus anterodorsalis]]

Version vom 30. Mai 2012, 11:27 Uhr

1 Definition

Kisspeptin ist ein Peptidhormon, das in der Lage ist die Metastasierung von Haut- und Brustkrebs zu unterdrücken kann.

Des weiteren spielt es eine Rolle bei der Signalübermittlung im Rahmen der Gonadoliberin-Ausschüttung. Damit kommt ihm eine essentielle Bedeutung bei der Einleitung der Pubertät zu.

2 Geschichte

  • 1999: Entdeckung des Kisspeptin-Rezeptors und Identifikation als G-Protein-gekoppelter Rezeptor
  • 2001 erfolgte die Entdeckung des eigentlichen Peptidhormons

3 Genetik

Für Kisspeptid codiert ein Gen mit dem Namen KiSS1. Dabei handelt es sich um ein Suppressorgen, das die Metastasierung – insbesondere vom Mammakarzinom und vom malignen Melanom – unterdrückt. Eine Loss-of-Function-Mutation des KiSS1-Gens führte in zahlreichen Untersuchungen beim Menschen zu einem Ausbleiben der Pubertät. Es kommt als Folge dieses genetischen Defektes vielmehr zu einer hypogonadotropen Minderfunktion sämtlicher Keimdrüsen, also zur Ausprägung eines Hypogonadismus. Dies gilt als Beweis dafür, dass Kisspeptin die Ausschüttung von Gonadotropin (LH/FSH) einleitet.

4 Bildung

In Untersuchungen an Mäusen konnte festgestellt werden, dass Kisspeptin in folgenden neuronalen Strukturen gebildet wird:

Diese Seite wurde zuletzt am 8. Juni 2020 um 16:18 Uhr bearbeitet.

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