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Der Kippwinkel, meist mit dem griechischen α angegeben, ist ein Begriff aus der [[Magnetresonanztomographie]]. Er beschreibt das Ausmaß an Rotation, das die [[Längsmagnetisierung]] erfährt, wenn ein Hochfrequenzimpuls in das Magnetfeld des MRT eingebracht wird. Die Rotation wird üblicherweise in Grad oder im Bogenmaß angegeben.
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Die Längsmagnetisierung (auch Longitudinalmagnetisierung), meist durch den Vektor ''M'' beschrieben, fasst die elektromagnetische Energie mehrerer [[Teilchen]] zusammen, die durch den sog. [[Spin]] beschrieben wird. Der Wert der Längsmagnetisierung stellt den Mittelwert der Energie aller Teilchen im [[Magnetfeld]] dar. Die Längsmagnetisierung entsteht, wenn Teilchen, z.B. [[Wasserstoff]]atome im Körper eines Patienten, in das Magnetfeld des MRT eingebracht werden. Durch die Energie des Magnetfelds richtet sich die Mehrheit der Teilchen parallel zu diesem aus.
  
Die Längsmagnetisierung (auch Longitudinalmagnetisierung), meist durch den Vektor ''M'' beschrieben, fasst die elektromagnetische Energie mehrerer [[Teilchen]] zusammen, die durch den sog. [[Spin]] beschrieben wird. Der Wert der Längsmagnetisierung stellt den Mittelwert der Energie aller Teilchen im [[Magnetfeld]] dar.
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==Kippwinkel verschiedener MRT-Sequenzen==
Die Längsmagnetisierung entsteht, wenn Teilchen, z.B. [[Wasserstoff]]atome im Körper eines Patienten, in das Magnetfeld des MRT eingebracht werden. Durch die Energie des Magnetfelds richtet sich die Mehrheit der Teilchen parallel zu diesem aus.
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Typische Kippwinkel sind etwa 90° oder 180°, wie sie unter anderem bei einer [[Spin-Echo-Sequenz]] oder einer [[Turbo-Spin-Echo-Sequenz]] genutzt werden.
  
== Praxis ==
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==Inhomogenitäten==
=== Inhomogenitäten im Magnetfeld ===
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In der Realität entspricht die tatsächliche Kippung der Längsmagnetisierung sehr selten exakt dem angestrebten Winkel. Grund dafür sind unter anderem Inhomogenitäten im Magnetfeld des MRT, die beispielsweise durch den Patienten innerhalb des MRT entstehen können.
 
In der Realität entspricht die tatsächliche Kippung der Längsmagnetisierung sehr selten exakt dem angestrebten Winkel. Grund dafür sind unter anderem Inhomogenitäten im Magnetfeld des MRT, die beispielsweise durch den Patienten innerhalb des MRT entstehen können.
 
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[[Fachgebiet:Radiologie]]
=== Kippwinkel verschiedener [[MRT-Sequenz]]en ===
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Typische Kippwinkel sind etwa 90° oder 180°, wie sie unter anderem bei einer [[Spin-Echo-Sequenz]] oder einer [[Turbo-Spin-Echo-Sequenz]] genutzt werden.
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[[Tag:MRT]]
 
[[Tag:MRT]]

Aktuelle Version vom 7. September 2018, 16:42 Uhr

Synonyme: Anregungswinkel, Flip-Winkel
Englisch: flip-angle, tip-angle

1 Definition

Der Kippwinkel, meist mit dem griechischen α angegeben, ist ein Begriff aus der Magnetresonanztomographie. Er beschreibt das Ausmaß an Rotation, das die Längsmagnetisierung erfährt, wenn ein Hochfrequenzimpuls in das Magnetfeld des MRT eingebracht wird. Die Rotation wird üblicherweise in Grad oder im Bogenmaß angegeben.

2 Hintergrund

Die Längsmagnetisierung (auch Longitudinalmagnetisierung), meist durch den Vektor M beschrieben, fasst die elektromagnetische Energie mehrerer Teilchen zusammen, die durch den sog. Spin beschrieben wird. Der Wert der Längsmagnetisierung stellt den Mittelwert der Energie aller Teilchen im Magnetfeld dar. Die Längsmagnetisierung entsteht, wenn Teilchen, z.B. Wasserstoffatome im Körper eines Patienten, in das Magnetfeld des MRT eingebracht werden. Durch die Energie des Magnetfelds richtet sich die Mehrheit der Teilchen parallel zu diesem aus.

3 Kippwinkel verschiedener MRT-Sequenzen

Typische Kippwinkel sind etwa 90° oder 180°, wie sie unter anderem bei einer Spin-Echo-Sequenz oder einer Turbo-Spin-Echo-Sequenz genutzt werden.

4 Inhomogenitäten

In der Realität entspricht die tatsächliche Kippung der Längsmagnetisierung sehr selten exakt dem angestrebten Winkel. Grund dafür sind unter anderem Inhomogenitäten im Magnetfeld des MRT, die beispielsweise durch den Patienten innerhalb des MRT entstehen können.

Tags:

Fachgebiete: Radiologie

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