Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Kippwinkel: Unterschied zwischen den Versionen

(Die Seite wurde neu angelegt: „'''Englisch''': ''Flip-angle, tip-angle'' == Definition == Der Kippwinkel, meist mit dem griechischen α angegeben, ist ein Begriff aus der Magnetresonanzt…“)
 
Zeile 3: Zeile 3:
 
== Definition ==
 
== Definition ==
  
Der Kippwinkel, meist mit dem griechischen α angegeben, ist ein Begriff aus der [[Magnetresonanztomographie]]. Er beschreibt das Ausmaß an Rotation, das die [[Längsmagnetisierung]] erfährt, wenn ein Hochfrequenzimpuls in das Magnetfeld des MRT eingebracht wird. Die Rotation wird üblicherweise in Grad oder im Bogenmaß angegeben.
+
Der Kippwinkel, auch ''Anregungswinkel'' oder ''Flip-Winkel'' und meist mit dem griechischen α angegeben, ist ein Begriff aus der [[Magnetresonanztomographie]]. Er beschreibt das Ausmaß an Rotation, das die [[Längsmagnetisierung]] erfährt, wenn ein Hochfrequenzimpuls in das Magnetfeld des MRT eingebracht wird. Die Rotation wird üblicherweise in Grad oder im Bogenmaß angegeben.
  
 
== Hintergrund ==
 
== Hintergrund ==

Version vom 7. September 2018, 09:53 Uhr

Englisch: Flip-angle, tip-angle

1 Definition

Der Kippwinkel, auch Anregungswinkel oder Flip-Winkel und meist mit dem griechischen α angegeben, ist ein Begriff aus der Magnetresonanztomographie. Er beschreibt das Ausmaß an Rotation, das die Längsmagnetisierung erfährt, wenn ein Hochfrequenzimpuls in das Magnetfeld des MRT eingebracht wird. Die Rotation wird üblicherweise in Grad oder im Bogenmaß angegeben.

2 Hintergrund

Die Längsmagnetisierung (auch Longitudinalmagnetisierung), meist durch den Vektor M beschrieben, fasst die elektromagnetische Energie mehrerer Teilchen zusammen, die durch den sog. Spin beschrieben wird. Der Wert der Längsmagnetisierung stellt den Mittelwert der Energie aller Teilchen im Magnetfeld dar. Die Längsmagnetisierung entsteht, wenn Teilchen, z.B. Wasserstoffatome im Körper eines Patienten, in das Magnetfeld des MRT eingebracht werden. Durch die Energie des Magnetfelds richtet sich die Mehrheit der Teilchen parallel zu diesem aus.

3 Praxis

3.1 Inhomogenitäten im Magnetfeld

In der Realität entspricht die tatsächliche Kippung der Längsmagnetisierung sehr selten exakt dem angestrebten Winkel. Grund dafür sind unter anderem Inhomogenitäten im Magnetfeld des MRT, die beispielsweise durch den Patienten innerhalb des MRT entstehen können.

3.2 Kippwinkel verschiedener MRT-Sequenzen

Typische Kippwinkel sind etwa 90° oder 180°, wie sie unter anderem bei einer Spin-Echo-Sequenz oder einer Turbo-Spin-Echo-Sequenz genutzt werden.

Tags:

Fachgebiete: Radiologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

1 Wertungen (4 ø)

204 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: