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Kephalhämatom: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Das Kephalhämatom ist ein Geburtstrauma mit Ausbildung eines Hämatoms zwischen Knochen und Periost des kindlichen Kopfes.
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Unter der Geburt wirken tangentiale Kräfte auf den kindlichen Kopf ein. Dabei kann es abhängig von der Enge des Geburtskanals zu Zerreißungen kleiner Blutgefäße zwischen Schädelknochen und Periost. Das anfänglich weiche Hämatom füllt sich rasch mit Blut und imponiert als harte Schwellung des Kopfes.
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Unter der [[Geburt]] wirken tangentiale Kräfte auf den kindlichen Kopf ein. Dabei kann es abhängig von der Enge des Geburtskanals zu Zerreißungen kleiner [[Blutgefäß]]e zwischen [[Schädelknochen]] und Periost kommen. Das anfänglich weiche Hämatom füllt sich rasch mit Blut und imponiert als harte Schwellung des Kopfes.
  
 
==Klinik==
 
==Klinik==
Prädilektionsstelle für die Ausbildung eines Kephalhämatoms sind die Scheitelbeine (Os parietale). Die prall elastische Schwellung des Kopfes ist meist einseitig, seltener auch beidseitig vorzufinden.
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[[Prädilektionsstelle]] für die Ausbildung eines Kephalhämatoms sind die Scheitelbeine ([[Os parietale]]). Die prall elastische Schwellung des Kopfes ist meist einseitig, seltener auch beidseitig vorzufinden.
  
Charakteristisch ist die Begrenzung des Kephalhämatoms durch die Suturen des Schädels. An den beteiligten Schädelknochen können im Rahmen der Hämatombildung inkomplette Frakturen, sogenannte Infraktionen entstehen.
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Charakteristisch ist die Begrenzung des Kephalhämatoms durch die [[Sutur]]en des Schädels. An den beteiligten Schädelknochen können im Rahmen der Hämatombildung inkomplette [[Fraktur]]en, sogenannte [[Infraktion]]en entstehen.
  
 
===Komplikationen===
 
===Komplikationen===
Durch den Blutverlust in das Hämatom kann eine therapiebedürftige Anämie entstehen. Massive Kephalhämatome können einen hypovolämischen Schock auslösen.
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Durch den Blutverlust in das Hämatom kann eine therapiebedürftige [[Anämie]] entstehen. Massive Kephalhämatome können einen hypovolämischen [[Schock]] auslösen.
  
 
==Differentialdiagnosen==
 
==Differentialdiagnosen==
* Kopfschwartenhämatom
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Das Kephalhämatom wird in der Regel binnen weniger Wochen resorbiert. Dabei kann es im Rahmen der Heilung zur Verknöcherung des Hömatomrandes kommen.  
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Das Kephalhämatom wird in der Regel binnen weniger Wochen resorbiert. Dabei kann es im Rahmen der Heilung zur Verknöcherung des Hämatomrandes kommen.  
  
Eine Therapie ist daher bei unkompliziertem Verlauf nicht notwendig. Bei ausgeprägten Befunden kann eine entlastende Punktion durchgeführt werden. Diese birgt jedoch immer das Risiko einer sekundären Infektion und sollte daher wohl überlegt sein.
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Eine Therapie ist daher bei unkompliziertem Verlauf nicht notwendig. Bei ausgeprägten Befunden kann eine entlastende [[Punktion]] durchgeführt werden. Diese birgt jedoch immer das Risiko einer sekundären [[Infektion]] und sollte daher wohl überlegt sein.

Version vom 21. August 2006, 23:53 Uhr

Synonym: Kopfblutgeschwulst
Englisch: cephalhematoma

1 Definition

Das Kephalhämatom ist ein Geburtstrauma mit Ausbildung eines Hämatoms zwischen Knochen und Periost des kindlichen Kopfes.

2 Pathogenese

Unter der Geburt wirken tangentiale Kräfte auf den kindlichen Kopf ein. Dabei kann es abhängig von der Enge des Geburtskanals zu Zerreißungen kleiner Blutgefäße zwischen Schädelknochen und Periost kommen. Das anfänglich weiche Hämatom füllt sich rasch mit Blut und imponiert als harte Schwellung des Kopfes.

3 Klinik

Prädilektionsstelle für die Ausbildung eines Kephalhämatoms sind die Scheitelbeine (Os parietale). Die prall elastische Schwellung des Kopfes ist meist einseitig, seltener auch beidseitig vorzufinden.

Charakteristisch ist die Begrenzung des Kephalhämatoms durch die Suturen des Schädels. An den beteiligten Schädelknochen können im Rahmen der Hämatombildung inkomplette Frakturen, sogenannte Infraktionen entstehen.

3.1 Komplikationen

Durch den Blutverlust in das Hämatom kann eine therapiebedürftige Anämie entstehen. Massive Kephalhämatome können einen hypovolämischen Schock auslösen.

4 Differentialdiagnosen

5 Therapie

Das Kephalhämatom wird in der Regel binnen weniger Wochen resorbiert. Dabei kann es im Rahmen der Heilung zur Verknöcherung des Hämatomrandes kommen.

Eine Therapie ist daher bei unkompliziertem Verlauf nicht notwendig. Bei ausgeprägten Befunden kann eine entlastende Punktion durchgeführt werden. Diese birgt jedoch immer das Risiko einer sekundären Infektion und sollte daher wohl überlegt sein.

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