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Kehlkopfmuskeln

Version vom 29. April 2014, 12:58 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: Musculi laryngis, Larynxmuskulatur, Kehlkopfmuskulatur
Englisch: muscles of larynx

1 Definition

Die Kehlkopfmuskeln sind der Teil der Skelettmuskulatur, der zwischen den verschiedenen Knorpelelementen des Kehlkopfs verläuft. Die Bewegungen der Kehlkopfmuskulatur beeinflussen die Stimmbänder bzw. die Stimmritze, was die Phonation ermöglicht. Die Kehlkopfmuskeln werden daher aus funktkoneller Sicht auch als Phonationsmuskulatur bezeichnet.

2 Einteilung

Zu den Kehlkopfmuskeln gehören folgende Muskeln:

2.1 Äußere Kehlkopfmuskulatur

2.2 Innere Kehlkopfmuskulatur

3 Innervation

Alle inneren Kehlkopfmuskeln werden vom Nervus laryngeus inferior, einem Ast des Nervus laryngeus recurrens innerviert. Der Musculus cricothyroideus wird dagegen motorisch vom Ramus externus des Nervus laryngeus superior versorgt.

4 Funktion

Die inneren Kehlkopfmuskeln dienen der Phonation, also der Sprachbildung. Durch den Luftstrom im Kehlkopf geraten die Stimmlippen in Bewegung, so dass es zu einem rhythmischen Öffnen und Schließen der Stimmritze kommt, welche die Luft in Schwingungen versetzt. Die Kehlkopfmuskulatur beinflusst dabei die Stellung und Spannung der Stimmlippen. Bei der Artikulation von tiefen Tönen ist die Stimmritze länger geschlossen als geöffnet; beim Übergang zu höheren Tönen bleibt sie länger offen.

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Fachgebiete: Kopf und Hals

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